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Kennen sich gut: Bernd Wlotkowski begrüßte Addi Schaefer (l.) zum ersten Gestringer Klönabend. Die unterhaltsamen Stunden im Gestringer Hof ließen sich auch Gestringens bekannteste Bürger, Paul und Karin Gauselmann, nicht entgehen. - © Klaus Frensing
Kennen sich gut: Bernd Wlotkowski begrüßte Addi Schaefer (l.) zum ersten Gestringer Klönabend. Die unterhaltsamen Stunden im Gestringer Hof ließen sich auch Gestringens bekannteste Bürger, Paul und Karin Gauselmann, nicht entgehen. | © Klaus Frensing

Espelkamp Erster Gestringer Klönabend sorgte für gute Laune

Gut besucht: 1. Gestringer Klönabend kam gut an und sorgte für gute Laune

Klaus Frensing
19.04.2016 | Stand 18.04.2016, 20:02 Uhr

Espelkamp-Gestringen. Der Saal war voll und der Andrang so groß, dass noch zwei Gedecke nachgereicht werden mussten. Rund 50 Menschen aus Gestringen trafen sich am Samstagabend im Gestringer Hof zum ersten Gestringer Klönabend, der mit einem leckeren Abendessen angereichert wurde. Zum Aufgalopp in den unterhaltsamen Abend gab es Brot mit Dip, danach wurden eine schmackhafte Hühnersuppe und eine kräftige Westfälische Schinkenplatte kredenzt. Zum krönenden Abschluss gab es Rote Grütze. Für allerfeinste Unterhaltung sorgten die Gäste selbst. Zum Anschub der Veranstaltungsreihe begrüßte Dorfgemeinschaftsvorsitzender Bernd Wlotkowski Addi Schaefer. Der gebürtige Dresdener erzählte in seiner unnachahmlichen launigen Art, wie er vor gut 50 Jahren nach Gestringen gekommen war und hier heimisch wurde. Er hatte auch seinen "Flüchtlingsausweis C" mitgebracht. Über Mülheim und Twiehausen, wo er das Landleben schätzen gelernt hat, kam er nach Vorder-Gestringen, wo er als Schulmeister tätig war. Später unterrichtete er an der Martinsschule in Espelkamp. Aus der alten Schule wurde die Alte Schule, ein weit über die Grenzen des Lübbecker Landes hinaus bekanntes kleines Kulturzentrum. Im Laufe des Abends zeigten Addi und seine Frau Monika Schaefer Bilder vom Zirkus Krönchen und "dem stärksten Mann der Welt", Karl Stachelbeck. So inspiriert wurde angeregt miteinander geplaudert, wobei, so Bernd Wlotkowski, die jüngere Gestringer Geschichte zur Sprache kam. Erst kurz vor Mitternacht endete der erste Gestringer Klönabend. "Das war eine runde Sache, die Leute waren alle sehr zufrieden", berichtete der Dorfgemeinschaftsvorsitzende zufrieden. "Eine Wiederholung wurde ausdrücklich gewünscht", erzählte Bernd Wlotkowski, der sich vorstellen kann, in Zukunft ein bis zweimal im Jahr zum gemütlichen und geselligen Gestringer Klönabend einzuladen.

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