Wolfram Koch wurde 1962 als Sohn eines NATO-Offiziers in Paris geboren. 1975, mit gerade einmal 13 Jahren, hatte er seinen ersten Filmauftritt in der Heinrich-Böll-Verfilmung „Ansichten eines Clowns“. - © Wolfram Koch
Wolfram Koch wurde 1962 als Sohn eines NATO-Offiziers in Paris geboren. 1975, mit gerade einmal 13 Jahren, hatte er seinen ersten Filmauftritt in der Heinrich-Böll-Verfilmung „Ansichten eines Clowns“. | © Wolfram Koch

NW Plus Logo Bad Oeynhausen Gastspiel in Bad Oeynhausen: Warum Wolfram Koch russische Literatur wählt

Wolfram Koch ist einer der profiliertesten deutschen Schauspieler der Gegenwart. Im Interview erklärt er, was ihn an den Texten von Daniil Charms fasziniert.

Elke Niedringhaus-Haasper

Herr Koch, der Dichter Daniil Charms wird als eine Art Phantom, als ein kaum greifbarer Mensch beschrieben. Teilen Sie diese Ansicht? Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, ich finde ihn extrem greifbar. Seine Texte, in denen der Tod immer mitmischt, sind komisch und verzweifelt zugleich. Und erinnern mich in ihrer Leichtigkeit an Karl Valentin. Charms beschreibt das Leben in seiner ganzen Schönheit, Brutalität und Poesie. Das hat mich unheimlich gereizt und deshalb habe ich ihn vorgeschlagen. Zudem habe ich mich bewusst dafür ausgesprochen, in diesen Zeiten einen russischen Autoren zu lesen...

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