Jan Gummert, ärztlicher Direktor des HDZ, mit dem Demonstrationsobjekt des amerikanischen Herz-Unterstützngs-Systems "HeartMate". - © Jörg Stuke
Jan Gummert, ärztlicher Direktor des HDZ, mit dem Demonstrationsobjekt des amerikanischen Herz-Unterstützngs-Systems "HeartMate". | © Jörg Stuke

NW Plus Logo Bad Oeynhausen HDZ-Chef zu Tierherz-Transplantation: Von Durchbruch noch weit entfernt

Jan Gummert, der ärztliche Direktor des Herz- und Diabeteszentrums, erklärt, warum seine Klinik nicht an den Forschungen beteiligt ist und welche Probleme es mit Kunstherzen gibt.

Jörg Stuke

Bad Oeynhausen. Die Nachrichten gingen um die Welt: Anfang Januar setzten amerikanische Ärzte in Baltimore einem 57-jährigen Mann das Herz eines Schweins in die Brust – die erste Transplantation eines Tier-Herzens in einen Menschen. Zwei Monate später starb der Patient. War das trotzdem ein Durchbruch? „Ein Signal, ja. Aber von einem Durchbruch sind wir noch sehr weit entfernt“, sagt Jan Gummert, Herzchirurg und ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrums NRW (HDZ) in Bad Oeynhausen. Der auch nicht davon ausgeht, dass das HDZ die erste Klinik in Deutschland sein wird, an der eine derartige Transplantation durchgeführt wird.

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