Das soll in diesem Jahr auf seinen Feldern sprießen: Rainer Meyer, stellvertretender Vorsitzender des landwirtschaftlichen Bezirksverbandes OWL und Vorsitzender des Kreisverbandes Minden-Lübbecke, auf seinem Dehmer Hof mit Weizen-Saatgut. - © Jörg Stuke
Das soll in diesem Jahr auf seinen Feldern sprießen: Rainer Meyer, stellvertretender Vorsitzender des landwirtschaftlichen Bezirksverbandes OWL und Vorsitzender des Kreisverbandes Minden-Lübbecke, auf seinem Dehmer Hof mit Weizen-Saatgut. | © Jörg Stuke

NW Plus Logo Bad Oeynhausen Landwirt aus Bad Oeynhausen: Für wen der Ukrainekrieg Folgen haben wird

Kreislandwirt Rainer Meyer schildert, welche Auswirkungen der Angriff auf die Kornkammern Europas auf die Bauern, die Preise und die Ernährungslage hat.

Jörg Stuke

Bad Oeynhausen. Wenn in Europas Kornkammer Krieg herrscht, dann droht der Welt eine Hungersnot. Nicht hier in Deutschland, da ist sich Rainer Meyer sicher. "Es wird zwar teurer, aber es wird genug da sein. Beim Getreide ist Deutschland relativ autark", sagt der Landwirt aus Dehme, der auch stellvertretender Vorsitzender des landwirtschaftlichen Bezirksverbandes OWL und Vorsitzender des Kreisverbandes Minden-Lübbecke ist. Die Menschen in anderen Teilen der Erde aber dürften durch den Krieg, den Russland gegen die Ukraine führt, unmittelbar von Hunger bedroht sein. "Vor allem dem Norden Afrikas, Äthiopien, dem Sudan oder auch Ägypten drohen Hungersnöte", sagt Meyer. Was die Landwirtschaft auch in Deutschland in ein moralisches Dilemma führt.

Die Ukraine exportiert jährlich 70 Millionen Tonnen Getreide

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