Wenn bei der Sanierung des Bahnübergangs die Detmolder Straße doch über längere Zeitabschnitte voll gesperrt werden muss, dann sorgt sich die Stadt um die Erreichbarkeit von Krankenhaus und HDZ. - © Jörg Stuke
Wenn bei der Sanierung des Bahnübergangs die Detmolder Straße doch über längere Zeitabschnitte voll gesperrt werden muss, dann sorgt sich die Stadt um die Erreichbarkeit von Krankenhaus und HDZ. | © Jörg Stuke

NW Plus Logo Bad Oeynhausen Stadt verweigert der Bahn die Sperrgenehmigung

Eigentlich sollte am kommenden Montag die Sanierung des Bahnübergangs an der Detmolder Straße beginnen. Doch die Arbeiten müssen verschoben werden. Grund ist die Erreichbarkeit von Krankenhaus und Herzzentrum.

Jörg Stuke

Bad Oeynhausen. Die lange geplante Sanierung des Bahnübergangs an der Detmolder Straße, die am kommenden Montag, 28. Februar, beginnen sollte, muss erneut verschoben werden. Die Stadt hat der Bahn die Genehmigung verweigert, die Detmolder und die Weserstraße für die Bauarbeiten zu sperren, wie Stadt-Pressesprecher Volker Müller-Ulrich auf Nachfrage der NW bestätigt. Grund: "Die Bahn hat eine entscheidende Variable in den Planungen geändert", sagt Müller-Ulrich.

Ursprünglich wollte die Bahn den Übergang über die Südbahn schon im August 2020 erneuern. Aufgrund der "komplexen örtlichen Verhältnisse" hätten die Planungs- und Genehmigungsverfahren mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich vorgesehen, erklärte ein Bahnsprecher Anfang Februar die Verschiebung. Da sollte es noch Ende Februar mit dem Projekt losgehen, bei dem die Schrankenanlage der Bahn und auch die Ampelanlage, für die Straßen NRW zuständig ist, erneuert werden. Knapp zwei Millionen Euro soll die gesamte Sanierung kosten und gut drei Monate dauern.

Und vor drei Wochen ging die Stadt offenbar noch davon aus, dass während der Arbeiten die Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel und mobilen Schranken geregelt werde. So hatte es der Technische Beigeordnete Thomas Lüer noch im Ausschuss für Stadtentwicklung angekündigt. Nur für kurze Zeiträume solle es auch zu einer Vollsperrung des Kreuzungsbereichs kommen, sagte Lüer. Dieser Punkt aber habe sich bei der Konkretisierung des Bauablaufs geändert, sagte Müller-Ulrich. "Die Zeiträume, in der eine Vollsperrung laut Bahn nötig wird, haben sich deutlich verlängert. So sollte die Kreuzung zum Beispiel während der kompletten Osterferien voll gesperrt werden", so der Stadt-Pressesprecher.

Angesichts der parallel geplanten Baustelle der Stadtwerke, die an der Detmolder Straße ab dem 28. Februar eine neue Hauptwasserleitung verlegen wollen, zog die Stadt daraufhin offenbar die Bremse. Für den Bau der Wasserleitung müssen jeweils einzelne Abschnitte der Detmolder Straße voll gesperrt werden. In etwa 100 Meter langen Abschnitten wandert diese Baustelle von der Bäckerei Hensel runter bis zur Einmündung des Kohlenpottweges. "Für Rettungsfahrzeuge werden aber auch die gesperrten Bauabschnitte passierbar bleiben", sagt Müller-Ulrich.

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