Der Schwimmbagger im Kieswerk Deesberg soll laut Gutachten gar nicht in der Lage sein, Deckschichten über den Heilquellen zu beschädigen. - © Jörg Stuke
Der Schwimmbagger im Kieswerk Deesberg soll laut Gutachten gar nicht in der Lage sein, Deckschichten über den Heilquellen zu beschädigen. | © Jörg Stuke

NW Plus Logo Bad Oeynhausen Nach Gutachten: Stadt will sich mit "Salzsee" nicht abfinden

CDU, SPD und Grüne reragieren auf das Gutachten zu den hohen Mineralwerten im Baggersee des Kieswerks am Deesberg. Konkrete Maßnahmen der Stadt sollen aber noch mit Fachleuten abgesprochen werden.

Jörg Stuke

Bad Oeynhausen. Als "aberwitzig" stuft Olaf Winkelmann, Fraktionsvorsitzender der SPD, die Aussage der Gutachter ein, dass die Versalzung des Kies-Sees auf „natürliche Tiefwasseraufstiege“ zurückzuführen sei. "Ohne eine Abgrabung hätte es gewiss keine 'Aufstiege' und damit keine Versalzung von unternehmerisch gebauten Gewässern gegeben", erklärte Winkelmann gegenüber der NW. "Dieser Widerspruch wurde bislang nicht aufgeklärt."

Wie berichtet, hatten die Gutachter des Büros Schmidt + Partner den am Kieswerk am Deesberg entstehenden Baggersee untersucht und waren zu dem Schluss gekommen, "dass unzweifelhaft höher mineralisiertes Tiefenwasser in das Abgrabungsgewässer eintritt.“ Allerdings urteilt Diplom-Geologe Frank Schmidt weiter, dass davon auszugehen sei, „dass es sich um natürliche Tiefwasseraufstiege handelt, die nicht durch den Abbaubetrieb initiiert worden sind.“

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