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Guido Kreutzmüller und Joe Armstrong sind zu Gast im Brösel. - © NW
Guido Kreutzmüller und Joe Armstrong sind zu Gast im Brösel. | © NW

Bad Oeynhausen "The Strange Encounters" treten am Wochenende im Bierhaus Brösel auf

Der Bad Oeynhausener Guido Kreutzmüller gibt mit seiner Band ein Gastspiel in seiner alten Heimat. Der Abend verspricht eine Mischung aus Folk, Blues und Rock 'n' Roll.

11.09.2019 | Stand 11.09.2019, 13:18 Uhr

Bad Oeynhausen (nw/nisi). Eine abenteuerliche Mischung aus Folk, Blues und Rock 'n' Roll, direkt aus dem psychedelischen Herzen Berlins gibt es am Samstag, 14. September, ab 20 Uhr im Bierhaus Brösel in der Klosterstraße. Basierend auf den Kompositionen und Harmoniegesängen der Songwriter Guido Kreutzmüller und Joe Armstrong, nehmen "The Strange Encounters" die Gäste mit auf eine musikalische Rundreise aus Songs voll roher Schönheit, Spielfreude und purer Handwerkskunst. Für Guido Kreutzmüller ist es ein Heimspiel - wurde er doch in Bad Oeynhausen geboren und wuchs in Eidinghausen auf. Kreutzmüller lebt seit 2004 in Berlin Kreutzmüller war Teil der lokalen Independent Musikszene der 80er und 90er Jahre als Mitglied der Band Forest Four. Er lebt seit 2004 in Berlin und ist dort als Musiker und Singer/Songwriter aktiv. Kreutzmüller gründete 2018 zusammen mit seinem Freund und Kollegen Joe Armstrong die Band "The Strange Encounters". Weitere Bandmitglieder sind Boris Fust (Gütersloh / Berlin) und John Higgins (Sheffield / Berlin). Joe Armstrong wurde geboren in Glasgow und tourt seit 1990 in verschiedensten Bands und als Solomusiker durch Europa und die USA. Seit 1995 lebt er in Berlin. Komplexe Bilder über Sehnsucht Basierend auf dem Sound ihrer schillernden Gitarren schafft die Band die Quadratur des Kreises. Das Experiment, traditionellen Folk und blues-erfüllten Rock 'n' Roll mit psychedelischen Soundflächen und Improvisationen zu verbinden, gelingt der Band verblüffend problemlos. Kreutzmüller und Armstrong sind exzellente Beobachter, sie zeichnen in ihren Texten komplexe Bilder über Sehnsucht und Selbstbewusstsein. Ihre Geschichten erzählen von der Faszination für den grauen Alltag undseiner Charaktere, von den kleinen Irrungen und großen Wirrungen der menschlichen Beziehungen, sie beschreiben die sozialen Verwerfungen direkt vor der Haustür und blicken schonungslos in die Abgründe der menschlichen Seele. Eine ganze Palette von Stilen, Wendungen und Anklängen Kombiniert mit einer illustren Auswahl an Cover-Versionen ihrer Lieblingssongs bieten die Musiker live vom ersten bis zum letzten Song eine ganze Palette von Stilen, Wendungen und Anklängen. Ungezügelt, unpoliert, nachdenklich und tanzbar – es gibt derzeit wohl keine Band aus Berlin, die ähnlich klingt. In der Summe ihrer Einzelteile hat diese (tatsächlich neue) Gruppe nach eigenen Aussagen eine Erfahrung von mehreren tausend Auftritten aufzuweisen. Reduktion auf den Ursprung Die Bandmitglieder haben bereits mit Acts wie Kula Shaker, The Posies, TV Smith, Pulp, Blumfeld, The Sea and Cake, Manic Street Preachers oder Nikki Sudden die Bühne geteilt – große und kleine, diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit "The Strange Encounters" zünden Guido Kreutzmüller und Joe Armstrong eine Kerze an – jedoch eine sehr heiße. Mit Hilfe von Akustik- und E-Gitarren, Piano und Mandoline werden die Nummern ihres großen Songfundus reduziert auf ihren Ursprung – auf intime, akustische Versionen voller Wärme und Größe. Ob laut oder leise, sitzend oder tanzend – "The Strange Encounters" sind in jeder Form nichts als ein großartiges Erlebnis.

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