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Vorm Landgericht Bielefeld muss sich ein 61-jähriger Firmenchef aus Ennigerloh, seine 61-jährige Stellvertreterin aus Bad Oeynhausen und eine 58-jährige Rechtsanwältin aus Bayern wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten. - © Frank Rumpenhorst
Vorm Landgericht Bielefeld muss sich ein 61-jähriger Firmenchef aus Ennigerloh, seine 61-jährige Stellvertreterin aus Bad Oeynhausen und eine 58-jährige Rechtsanwältin aus Bayern wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten. | © Frank Rumpenhorst

Bad Oeynhausen/Bielefeld Angeklagten drohen Haftstrafen wegen Steuerhinterziehung

Ein Firmenchef soll mit Hilfe seiner Stellvertreterin aus Bad Oeynhausen und einer Rechtsanwältin aus Bayern über zehn Millionen Euro Umsatzsteuern als Gewinn abgeschöpft haben

Ulf Hanke
12.06.2019 | Stand 12.06.2019, 14:55 Uhr

Bad Oeynhausen/Bielefeld. Bei der Umsatzsteuer gibt es einige Tricks, um Steuern zu sparen. Viele sind auch im Zeitalter des Mausklicks für Behörden nur schwer zu durchschauen. Ganz so kompliziert liegt die Sache in diesem Fall eher nicht, auch wenn es um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe geht. Das Finanzamt für Steuerstrafsachen aus Bielefeld wirft einem 61-jährigen Firmenchef aus Ennigerloh vor, Umsatzsteuern in Höhe von 10,2 Millionen Euro nicht bezahlt zu haben. Der Mann hat offenbar über Jahre seine Umsatzsteuererklärungen nicht abgegeben. Seine Stellvertreterin aus Bad Oeynhausen (61) und eine Rechtsanwältin (58) aus Zeitlarn in Bayern sollen ihm dabei geholfen haben.

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