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Lückenhaft: Die Pflasterung der Viktoriastraße verzögert sich erneut. Noch fehlt etwa ein Drittel der Strecke.?Foto: Ulf Hanke - © Ulf Hanke
Lückenhaft: Die Pflasterung der Viktoriastraße verzögert sich erneut. Noch fehlt etwa ein Drittel der Strecke.?Foto: Ulf Hanke | © Ulf Hanke

Bad Oeynhausen Viktoriastraße: Baufirma vergisst, Baumaterial zu bestellen

Innenstadtsanierung: Die Stadt teilt mit, dass sich die Fertigstellung des neuen Pflasters abermals verzögert, weil die Steine fehlen. Beigeordneter Thomas Lüer prüft, ob die Stadt eine Vertragsstrafe verhängen kann

Jörg Stuke
08.03.2019 | Stand 08.03.2019, 11:43 Uhr

Bad Oeynhausen. Das Schweigen der Bagger am Donnerstagmorgen verhieß schon nichts Gutes. Am Nachmittag kam dann die Bestätigung der bösen Ahnung von der Stadt: Bei den Pflasterarbeiten in der Viktoriastraße kommt es erneut zu Verzögerungen, teilt Pressesprecher Volker Müller-Ulrich mit. Die Begründung für die erneute Verzögerung überrascht. „Die Firma Rasche hat uns bei der Baubesprechung am Donnerstagmittag mitgeteilt, dass das Baumaterial für die noch anstehenden Arbeiten nicht mehr ausreicht und dass man die Bestellung vergessen habe“, sagt der Technische Beigeordnete Thomas Lüer. „Das ist besonders ärgerlich vor dem Hintergrund, dass uns genau eine Woche vorher noch mitgeteilt worden war, dass die geplante Fertigstellung Ende März eingehalten würde.“ Angesichts des an der Baustelle lagernden Materials müsse bei der Firma damals schon bekannt gewesen sein, dass es Probleme mit den Steinen gibt, ist Lüer überzeigt. Die Lieferung werde mindestens drei Wochen dauern. Erst dann können die Arbeiten weitergehen. „Selbstverständlich werden wir eine solche Verzögerung nicht hinnehmen und eine Vertragsstrafe prüfen und wenn möglich auch verhängen“, erläutert Lüer verärgert. Die Stadt werde diese negativen Erfahrungen bei den Planungen und der Ausschreibung für die weiteren Arbeiten in der Innenstadt berücksichtigen. Ursprünglich sollten die Arbeiten in der Viktoriastraße schon im November, noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes, beendet sein.

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