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v.l.n.r.: Kreisdirektorin Cornelia Schöder, Dirk Hanke, Regionalgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, Elke Schmidt-Sawatzki, Geschäftsführerin des Vereins Hilfe für Menschen in Krisensituationen und Gleichstellungsbeauftrage des Kreises, Andrea Strulik. - © Mirjana Lenz/Kreis Minden-Lübbecke
v.l.n.r.: Kreisdirektorin Cornelia Schöder, Dirk Hanke, Regionalgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, Elke Schmidt-Sawatzki, Geschäftsführerin des Vereins Hilfe für Menschen in Krisensituationen und Gleichstellungsbeauftrage des Kreises, Andrea Strulik. | © Mirjana Lenz/Kreis Minden-Lübbecke

Kreis Minden-Lübbecke Einrichtungen werden unterstützt

Beratung und Hilfe: Kreis Minden-Lübbecke schließt neue Verträge mit Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen

25.01.2019 | Stand 25.01.2019, 17:22 Uhr

Kreis Minden-Lübbecke. Mit fast 450.000 Euro jährlich unterstützt der Kreis Minden-Lübbecke die Arbeit der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen im Kreisgebiet. Nachdem der Kreistag im Dezember 2018 den Haushalt für das Jahr 2019 beschlossen hat, konnten die Verträge zwischen den Trägern der frauenunterstützenden Einrichtungen und dem Kreis Minden-Lübbecke neu abgeschlossen werden. Sie bieten den Trägern für drei Jahre Planungssicherheit. Im Bereich der frauenunterstützenden Einrichtungen ist der Kreis Minden-Lübbecke gut aufgestellt. Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, können mit ihren Kindern in Minden im Frauenschutzzentrum der Arbeiterwohlfahrt oder in Espelkamp im Frauenhaus des Vereins Hilfe für Menschen in Krisensituationen Zuflucht suchen. Beide Träger bieten an den jeweiligen Standorten – und zum Teil darüber hinaus – kostenlose und anonyme Frauenberatung an. Auch hier können Gewalterfahrungen Thema sein, ebenso wie Trennungskonflikte, berufliche Probleme oder allgemeine Lebenskrisen. Im Jahr 2017 flüchteten insgesamt 126 Frauen mit 133 Kindern in eine der beiden Schutzeinrichtungen des Kreises. 447 Frauen wurden im gleichen Zeitraum in den Frauenberatungsstellen beraten. Die Arbeit der Träger wird begleitet im Gleichstellungsausschuss des Kreises Minden-Lübbecke, der auch für die Finanzmittel der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen zuständig ist. Neu in die Verträge sind Qualitätsdialoge eingearbeitet worden. Sie stellen sicher, dass Vertreterinnen und Vertreter von Trägern und Verwaltung regelmäßig einen Austausch über die neuesten Entwicklungen sowie eine angemessene Reaktion darauf pflegen.

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