Prost: Carla Berling zeigt den „Rehmer Braken“. Foto: NISI - © Nicole Sielermann
Prost: Carla Berling zeigt den „Rehmer Braken“. Foto: NISI | © Nicole Sielermann

Bad Oeynhausen Zusatztermin für Berling-Lesung

Große Nachfrage: Heimatverein Rehme und NW organisieren zweite Lesung im Heimathaus

Bad Oeynhausen (nisi). Es dauerte nur gut zwei Stunden, dann waren alle 80 Karten für die Lesung von Carla Berling am 14. Februar verkauft. Aufgrund der großen Nachfrage hat der Vorstand des Heimatvereins Rehme entschieden, das Heimathaus einen zweiten Abend zu öffnen. So dass die gebürtige Bad Oeynhausener Autorin Carla Berling nun zusätzlich am Freitag, 15. Februar, um 19 Uhr zur „Mordslesung mit Schluck und Stulle" bittet. Der Kartenvorverkauf startet am Montag, 14. Januar, in der Bad Oeynhausener Geschäftsstelle der NW und in der Alten Apotheke in Rehme. Gelesen wird an diesem Abend aus dem gerade in Neuauflage erschienenen Bad Oeynhausen Krimi „Tunnelspiel", gegessen werden Schmalzbrote, getrunken wird Rehmer Braken. Den, den auch die beiden alten Tanten in Berlings Büchern so lieben. Es ist kein neues Buch, das Carla Berling, die in Bad Oeynhausen unter ihrem Namen Peggy Wehmeier bekannt ist, in Rehme im Gepäck hat. Aber es erscheint jüngst erstmals im Heyne-Verlag. Schon die Kurzfassung des Inhaltes zeigt die Abgründe, über die Berling schreibt: Ein leerstehender Schlachthof. Ein Mann. Nackt. Angekettet. Tot. Das ist wirklich ein Fall, der die Hauptdarstellerin von Berlings Büchern, Ira Wittekind, an ihre Grenzen bringt. Schnell stellt sich heraus: Der Tote ist Lorenz Brenner, ein Herforder Verleger, er hatte etliche Feinde – aber Ira Wittekind findet niemanden, der diesen bizarren Mord hätte inszenieren können. Ein Teil der Geschichte spielt in Herford, ein Teil in Bielefeld – und natürlich in Rehme, auf Hof Eskendor in der Eschentorstraße. Und sie sind alle wieder dabei: Ira Wittekind, Andy Weyer, die Pudeldame Tante Erna und „Soffie" und „Frieda", die alten Tanten aus der Kate.

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