Der neue Leiter der Polizeiwache: Dirk Klöpper. - © Angelina Kuhlmann
Der neue Leiter der Polizeiwache: Dirk Klöpper. | © Angelina Kuhlmann

Bad Oeynhausen Neuer Wachleiter kommt aus Minden

Die Wache Bad Oeynhausen hat einen neuen ersten Polizeihauptkommissar. Er bringt eine Menge Berufserfahrungen mit in die Kurstadt

Angelina Kuhlmann

Bad Oeynhausen. Dirk Klöpper ist 52 Jahre alt und wohnt seit 20 Jahren in Minden. Davor hat er auch schonmal einige Zeit in der Kurstadt verbracht. Deswegen freut er sich auch auf seinen Job in der Stadt, die er als "lebenswert" in Erinnerung hat. Klöpper hat in der vergangenen Woche die Stelle als erster Polizeihauptkommissar, also als Leiter der Polizeiwache Bad Oeynhausen, angetreten. Damit ist er der Nachfolger von Bernd Marsch, der in den Ruhestand gegangenen ist. Nach zehn Jahren in den Ruhestand Marsch übte seinen Posten satte zehn Jahre lang aus. Und er hinterlasse eine geordnete Wache, wie Landrat Ralf Niermann bei der offiziellen Begrüßung von Dirk Klöpper in der Polizeiwache betonte. "Wir verlieren mit ihm viel", so Niermann. Dem konnten Bürgermeister Achim Wilmsmeier, der erste Beigeordnete Stefan Tödtmann, Klaus Rinne vom Ordnungsamt, Mathias Schmidt (Leiter Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz) und Detlef Stüven (Polizeidirektor) nur zustimmen. Auch Marsch selbst blickt positiv auf die vergangenen Jahre zurück. "Einige Ereignisse werden natürlich in Erinnerung bleiben." Sowie die Vatertagseinsätze, die immer "sehr kraftaufwendig waren". Marsch: "Es gab auch Phasen, da haben wir uns große Sorgen gemacht. Zum Beispiel bei der Brandserie vor einigen Jahren." Mit einiger Bescheidenheit sagt er zum Schluss: "Es war ne? runde Sache." Der erfahrene Neue Der Neue, Dirk Klöpper, kann ebenfalls schon auf einige abwechslungsreichen Berufsjahre zurückschauen: Mit 16 Jahren startete er seine Ausbildung in Stukenbrock, Ende der 80er Jahre ging es zum Wachdienst nach Köln, nach Ostwestfalen brachte ihn die Fachhochschule. Danach wurde er unter anderem in der Spezialeinheit Gefahrenabwehr/Einsatz in Bielefeld eingesetzt und wechselte kurzzeitig in den administrativen Bereich, um dort neue Erfahrungen zusammen. "Danach bin ich wieder ganz bewusst ins Operative gegangen", so Klöpper. Neben dem Kesselbrink gehörte das Bielefelder Bahnhofsquartier zu seinen Einsatzgebieten. Innenstadtfete im Blick Seit der vergangenen Woche ist er nun in Bad Oeynhausen auf seinem neuen Posten im Einsatz. Wichtig ist ihm in seinem Arbeitsalltag besonders die Kommunikation. Ob zwischen Kolleginnen und Kollegen, die er hofft in den kommenden Wochen noch besser kennenzulernen oder zwischen der Wache und der Stadt. Letztere ist schon seit seinem Dienstantritt gefordert, da die "Innenstadtfete" kurz bevorsteht. "Das, was ich bis jetzt erlebt habe in Gesprächen, war hochprofessionell", lobt Klöpper in Richtung der Stadtvertreter. Privat mag es der Mindener wohl sportlich. Er verrät zumindest, dass er früher Handball gespielt habe. Er hat zwei Kinder, mittlerweile im Alter von 26 und 23 Jahren.

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