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Kreatives Chaos: Die gebürtige Bad Oeynhausenerin und Wahl-Londonerin Katja Rosenberg hat für ihre Heimatstadt ein umfangreiches Kulturprogramm zusammengestellt.
Foto: Paul Tucker
Kreatives Chaos: Die gebürtige Bad Oeynhausenerin und Wahl-Londonerin Katja Rosenberg hat für ihre Heimatstadt ein umfangreiches Kulturprogramm zusammengestellt.
Foto: Paul Tucker

Bad Oeynhausen Künstlerin öffnet neues Fenster zur Kultur

Katja Rosenberg hat regionale und internationale Kulturschaffende für ein Projekt in der Kurstadt gewonnen

Nicole Sielermann
30.03.2018 , 10:08 Uhr

Bad Oeynhausen. Die gebürtige Bad Oeynhausenerin Katja Rosenberg lebt und arbeitet als Künstlerin und Kuratorin in London und hat für Bad Oeynhausen ein mehrmonatiges Kulturprogramm zusammengestellt. „Ich öffne das Fenster" startet am 29. April und endet am 16. September. An den Ostertagen stellt die NW die einzelnen Veranstaltungen vor.

Die Ursprungsidee war es, ein Theaterstück über das in den 20er Jahren in Bad Oeynhausen bekannte Künstlerpaar Molly & Monroe zu machen. „Parallel dazu gab es die Überlegung, wieder mal mit dem Märchenmuseum zusammenzuarbeiten", erklärt Rosenberg. Nach und nach seien beide Projekte dann zu einem neuen großen verschmolzen.

Lesungen, Theater, Ausstellungen

Menschen wie Jitka Kremer, Laila Castro Mendez, Katharina Vorderbrügge, Annelene Schulte, Jördies Treude, Philomena Höltkemeier, Jessica Koppe aus Minden hätten so toll mitüberlegt, dass es „quasi keine Ausrede gibt, das alles nicht zu tun", so Rosenberg. „Aber auch die bekannteren Menschen da draußen wie vor allem Helge Timmerberg, Sebastian Krämer, Sandmoon und Arnulf Lindner sowie das großartige Molly-Team verstehen das Konzept und sind extrem großzügig mit Zeit und Talent. Sie hatten einfach große Lust, etwas beizusteuern."

Ausstellung "In einen fernen, fernen Land"

Ausstellung mit nationalen und internationalen Künstlern vom 29. April – 16. September im Märchenmuseum und den Schaufenstern des ehemaligen Modehauses an der Ecke Viktoriastraße/Paul-Baehr-Straße. Inspiriert von Märchen, Sagen und Legenden aus Ländern in Krieg und Krise. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 29. April, ab 11 Uhr. Von 11 bis 13 Uhr ist Ellen Löchners Daumenkinowerkstatt zu sehen, danach eröffnen Museumsleiterin Hanna Dose, die stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting und Katja Rosenberg die Ausstellung. Von 15.30 bis 17 Uhr folgt der Vortrag von Franz Ruppert, Professor für Psychologie in München, zum Thema „Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft? Vom Krieg im Inneren und im Außen". Eintritt freiwillig. Abschließend gibt es von 18 bis 19.30 Uhr einen kleinen Ausstellungsrundgang für Kulturbummler mit Kurzpräsentationen anwesender Künstler und Gastkünstler.

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