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Freuen sich auf die Arbeit mit 90 Kindern: Die Teilnehmer des Workcamps helfen ab Montag bei den Ferienspielen unter dem Motto „Ab in den Weltraum – Entdecke unendliche Weiten“. - © Foto: Heidi Froreich
Freuen sich auf die Arbeit mit 90 Kindern: Die Teilnehmer des Workcamps helfen ab Montag bei den Ferienspielen unter dem Motto „Ab in den Weltraum – Entdecke unendliche Weiten“. | © Foto: Heidi Froreich

Bad Oeynhausen Internationale Unterstützung auf der Lohe

Aus acht Nationen: Helfer sind im Haus der Jugend untergebracht. Nach dem Empfang im Rathaus gab es eine historische Stadtführung. Ab Montag Einsatz bei den Ferienspielen

Heidi Froreich
09.08.2017 | Stand 09.08.2017, 17:30 Uhr

Bad Oeynhausen. Saida Arab kommt aus Algerien, Marcel Pozo Pla aus Estland, Antoine Thiery aus Frankreich – ab Montag werden sie zusammen mit zehn weiteren jungen Menschen aus fünf anderen Nationen arbeiten. Sie sind im Auftrag des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes Helfer bei den städtischen Ferienspielen. „Warum haben Sie sich für Bad Oeynhausen entschieden?" will der städtische Beigeordnete Peter Brand bei der Begrüßung der Helfer im Rathaus wissen. Und bekommt darauf eine überzeugende Antwort von Maria Balkovskaya: „Weil ich gern mit Kindern arbeite ". Die 20-jährige gebürtige Russin will Grundschullehrerin werden und erhofft sich von dem praktischen Einsatz wichtige Erfahrungen für ihre künftige Arbeit. Zumal ihr mit Saida Arab ein professionelles Teammitglied zur Seite steht. Die 28-jährige hat ihr Pädagogikstudium bereits abgeschlossen und arbeitet in ihrer algerischen Heimat als Lehrerin. Duc Huy Nguyen, Sohn vietnamesischer Eltern, hat gerade ein Wirtschaftswissenschaftliches Studium abgeschlossen, will die Teilnahme am Workcamp aber auch beruflich nutzen: „Ich will mich künftig auf die Arbeit im non-profit-Bereich mit Kindern konzentrieren." Bislang hat der 25-jährige noch nicht mit Kindern gearbeitet, deshalb ist er gespannt, was ihn ab Montag erwartet. Ganz unvorbereitet wird er allerdings nicht auf das Ferienspielgelände an Dembergs Hof kommen. „Es gibt Kennenlern- und Spielabende auch mit den anderen Helfern", kündigt Organisator Jürgen Münch an. Für den die internationale Zusammenarbeit auch über den Ferienspieleinsatz hinaus wichtig ist. Deshalb sind alle Teilnehmer des Workcamps im Haus der Jugend untergebracht. Und bekommen auch ein gemeinsames Freizeitprogramm: Im Anschluss an den Empfang eine historische Stadtführung mit René Häseler. Sicher kann Maria Balkovskaya jetzt noch weitere Gründe nennen, warum man sich für Bad Oeynhausen entscheiden sollte.

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