Mehr Sportangebote: Künftig soll der Platz nicht nur von Basketballspielern genutzt werden. - © Foto: Sebastian Giesen
Mehr Sportangebote: Künftig soll der Platz nicht nur von Basketballspielern genutzt werden. | © Foto: Sebastian Giesen

Bad Oeynhausen Rollschuh-Platz soll Fitness-Parcours werden

Stadtentwicklungsauschuss: In der nächsten Sitzung stellt die Verwaltung Pläne zur Aufwertung der Anlage im Siel vor. Sportvereine sollen beteiligt werden

Heidi Froreich

Bad Oeynhausen. Die Betonfläche neben dem Sielbad soll künftig stärker von Sportlern genutzt werden. Mit Outdoorfitnessgeräten für Kraftsport und Fitnesstraining könnte das erreicht werden, heißt es in der Druckvorlage der Verwaltung für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag, 2. Februar, ab 18 Uhr im Rathaus. Der 1.600 Quadratmeter große Platz war vor rund 20 Jahren geschaffen worden. Er sollte nicht nur als Rollschuhfläche, sondern auch im Winter als Eisbahn genutzt werden. Dieses Vorhaben wurde allerdings nicht nur witterungsbedingt schnell aufgegeben; auch die technischen Voraussetzungen für eine glatte Eisfläche waren nicht gegeben. Als wenig attraktiv erwies sich auch die Minirampe, die vor einigen Jahren für Skater aufgebaut wurden. „Nur das Basketballfeld wird gut angenommen", bilanziert die Verwaltung in ihrer Vorlage. Handlungsbedarf sieht die Verwaltung jetzt insbesondere durch das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK, in dem unter anderem die Umgestaltung der Rollschuhbahn zu einem Skaterpark vorgesehen ist. Dieser Plan soll nun korrigiert werden, weil es mit der Inbetriebnahme der Skateranlage am Jugendcafé an der Weserstraße keinen weiteren Bedarf gibt: Die nach den Wünschen der jugendlichen Nutzer konzipierte Anlage wird gut besucht. Als Alternative hält die Verwaltung nun einen Fitnessparcours für denkbar. Der liegt im Trend. Außerdem gibt es zahlreiche Jogger im Siel, denen man ein zusätzliches Sportangebot machen könnte. „Ein höchstmögliches Maß an Akzeptanz und eine hohe Frequentierung" nennt die Verwaltung als Ziel der Umgestaltung. Deshalb will sie den „Fitness-Parcours" auch nur als Anregung verstanden wissen. Sie hat das Dortmunder Büro Stadtkinder mit der Entwicklung eines „ergebnisoffenen Konzepts" beauftragt. Deren Mitarbeiter suchen auch bereits nach neuen Spielmöglichkeiten in der Innenstadt (die NW berichtete). Und greifen dabei Wünsche und Anregungen der künftigen Nutzer auf. Das werden sie auch für den Rollschuhplatz tun: Geplant ist unter anderem die Befragung von Sportvereinen und Jugendlichen.

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