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Gefahrenstelle: „Der Werreradweg an der Unterführung der Eidinghausener Straße ist viel zu eng“, kritisiert VCD-Sprecher Thomas Dippert. Die Verwaltung plant nun einen Neubau. ARCHIVFoto: Ulf Hanke - © Ulf Hanke
Gefahrenstelle: „Der Werreradweg an der Unterführung der Eidinghausener Straße ist viel zu eng“, kritisiert VCD-Sprecher Thomas Dippert. Die Verwaltung plant nun einen Neubau. ARCHIVFoto: Ulf Hanke | © Ulf Hanke

Bad Oeynhausen Werre-Radweg wird ausgebaut

Klimafreundliche Mobilität: Verwaltung will im nächsten Jahr 230.000 Euro investieren. Portastraße soll Fahrradstraße werden

Heidi Froreich
08.12.2016 | Stand 07.12.2016, 17:02 Uhr

Bad Oeynhausen. Gute Aussichten für Fahrradfahrer: Die Stadt will Empfehlungen aus dem Masterplan „Klimafreundliche Mobilität" folgen und bis zum Jahr 2020 jährlich 230.000 Euro in den Ausbau des Radwegnetzes investieren. „Der Ausbau des Werre-Radweges zwischen Sielbad und Werre-Park hat oberste Priorität", betonte Jan-Martin Müller. Der Mitarbeiter aus dem Fachbereich Bauen, Planen und Verkehr stellte im Stadtentwicklungsausschuss die für 2017 unter anderem geplanten Maßnahmen vor. ´ Knotenpunkt Leingarten/ Dörgen / Eidinghausener Straße: Markierungen und Umbau der Ampelanlage mit Taster für Radler ´ Fahrradstraße Leingarten: (vom Schulzentrum Nord bis zur Eidinghausener Straße) mit Markierungen und Beschilderung ´ Ortseinfahrten „Volmerdingsen" und „Wulferdingsen"; Anlage von Fahrradfuhrten ´ Fahrradstraße Portastraße (vom Schulzentrum Süd bis zur Innenstadt) ´ Fahrradstraße „In der Ahe" ´ Netzlückenschlüsse im Radwegenetz: Gerhard-Hauptmann-Straße; Werster Straße / Stüher Straße; Triftenstraße/ Weserstraße/ Hüffer Straße. Der Ausbau des Werreradweges steht auf der Prioritätenliste zwar ganz oben, wird aber 2017 sicher noch nicht realisiert. „Dafür sind Neubauten der Brücke über den Kokturkanal und für die Unterführung der Eidinghausener Straße erforderlich", erläuterte Müller. Das macht eine umfangreiche Planung erforderlich. Die dafür erforderliche Investition von 15.000 Euro wird für das nächste Jahr schon im Haushaltsplan angemeldet. Ähnlich sieht das für Umbau des Knotenpunktes Detmolder Straße / Lessingstraße / Weserstraße aus. Dort muss die Stadt unter anderem mit der Deutschen Bahn Einigkeit erzielen. „Das kostet Zeit", sagt Müller. Immerhin werden bereits 10.000 Euro Planungskosten bereitgestellt. Auch die Weserstraße soll durchgängig einen Radweg erhalten. „Das ist Aufgabe von Straßen NRW, betont Müller. Macht den Ausschussmitgliedern aber begründete Hoffnung, dass auch hier Hoffnung auf mehr Verkehrssicherheit besteht: „Die Pläne werden konkretisiert, für 2018 sind Mittel vorgesehen". In Abwesenheit des ausgewiesenen Radwege-Experten Andreas Edler verzichten die Ausschussmitglieder auf weitere Nachfragen. Sie begnügten sich abschließend mit dem kurzen Kommentar von Rainer Müller-Held (Grüne) : „Das ist ein sehr ambitioniertes Programm; wir sind gespannt, was davon im nächsten Jahr geschafft wird."

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