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Heilung aus der Tiefe: Nils Backe, der die Physiotherapiepraxis Reha-Concept leitet, hat die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kurortes bei Stadtführer Christian Barnbeck in Auftrag gegeben. - © Thorsten Gödecker
Heilung aus der Tiefe: Nils Backe, der die Physiotherapiepraxis Reha-Concept leitet, hat die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Kurortes bei Stadtführer Christian Barnbeck in Auftrag gegeben. | © Thorsten Gödecker

Bad Oeynhausen Ausstellung erinnert an Vergangenheit des "Preußischen Staatsbades"

Die fast vergessene Kultur der Kur

Thorsten Gödecker
20.10.2016 | Stand 19.10.2016, 20:50 Uhr
Kur im Weltkrieg: Die historische Badekarte belegt, dass auch 1942 der Kurbetrieb im "Preußischen Staatsbad" weiter ging. - © Thorsten Gödecker
Kur im Weltkrieg: Die historische Badekarte belegt, dass auch 1942 der Kurbetrieb im "Preußischen Staatsbad" weiter ging. | © Thorsten Gödecker

Bad Oeynhausen. Das Sonnenlicht, das durch die Kuppel in die Rotunde des Badehaues II fällt, bricht sich in den Gipskristallen in der Vitrine. Texttafeln erklären, dass die Kristalle aus Rohrleitungen gebrochen wurden, in denen sie sich sich von der Sole schieden, die am Beginn der Stadtgeschichte stand. Bis zum 16. November dokumentiert Reha-Concept in einer Ausstellung die Geschichte der heimischen Badekultur. Zusammengestellt hat Stadtführer Christian Barnbeck die kleine aber feine Schau. "Vieles davon habe ich nicht gewusst", sagt Niels Backe, der Leiter des Rehabilitationszentrums, der die Ausstellung anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Reha-Concept in Auftrag gegeben hat. Backe betont, er sei Bad Oeynhausener und wundert sich, dass ihm die zwar kurze aber abwechslungsreiche Geschichte seiner Heimatstadt so noch nicht untergekommen sei.

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