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Freundlicher Treffpunkt: Besucher Axel Luckner (v.l.), Cathrin Schmutzler, Gesamtleitung der Tagesstätten, Andrea Schemskötter, Leiterin der neuen Tagesstätte, Stefanie Brocks, Assistentin der Geschäftsführung, Geschäftsführer Hartmut Fuhrmann, Besucherin Heike Seybold, Mitarbeiterin Elke Döring-Heinold, Besucher Hans-Jochen Leitis und Mitarbeiterin Meike Grotefend in den neuen Räumen der Kontakt- und Beratungsstelle des Club 74 e.V.. - © SANDRA C. SIEGEMUND
Freundlicher Treffpunkt: Besucher Axel Luckner (v.l.), Cathrin Schmutzler, Gesamtleitung der Tagesstätten, Andrea Schemskötter, Leiterin der neuen Tagesstätte, Stefanie Brocks, Assistentin der Geschäftsführung, Geschäftsführer Hartmut Fuhrmann, Besucherin Heike Seybold, Mitarbeiterin Elke Döring-Heinold, Besucher Hans-Jochen Leitis und Mitarbeiterin Meike Grotefend in den neuen Räumen der Kontakt- und Beratungsstelle des Club 74 e.V.. | © SANDRA C. SIEGEMUND

Bad Oeynhausen Psychosoziales Zentrum eingeweiht

Club 74: Beratungsstelle und neue Tagesstätte für psychisch Erkrankte mit zehn Plätzen unter einem Dach

04.03.2016 | Stand 03.03.2016, 18:54 Uhr

Bad Oeynhausen. „Einfach phänomenal" findet Besucher Hans-Jochen Leitis die neuen Räumlichkeiten des psychosozialen Zentrums. Seit Februar diesen Jahres
befinden sich die neu geschaffene Tagesstätte mit zehn Plätzen und die Kontakt- und Beratungsstelle des Club 74 unter einem Dach. Nach umfangreichen Umbauarbeiten stehen die Räumlichkeiten an der Röntgenstraße Besuchern und Gästen offen.

„Unsere Begegnungsstätte ist ein offener Treffpunkt für alle, egal ob von psychischer Krankheit betroffen oder nicht", sagte Mitarbeiterin Meike Grotefend. „Jeder, der mag, kann sich beraten lassen, an einem unserer zahlreichen Angebote teilnehmen oder einfach auf einen Kaffee vorbeikommen."

Von gemeinsam zubereiteten Mahlzeiten über kreative und sportliche Angebote bis zu Ausflügen bietet das Programm Interessantes für jeden Geschmack. „Wir haben ein offenes Ohr für Nöte, unterstützen bei administrativen Angelegenheiten und vermitteln weitergehende Hilfe", so Meike Grotefend. Sie und ihre Kollegin Elke Döring-Heinold helfen auch bei Anträgen zum Ambulant betreuten Wohnen (ABW). „Lebenspraktische Unterstützung in der eigenen Wohnung mit dem Ziel der Selbstständigkeit", umriss sie das Konzept des ABW.

Vorher waren Büro und Treffpunkt im Oeynhaus an der Tannenbergstraße untergebracht. „Die neuen Räume sind hell und freundlich, ich komme gern hierher", sagte Hans-Jochen Leitis. Die Kontakt- und Beratungsstelle in der Röntgenstraße ist montags bis freitags von 13 bis 17.30 Uhr, freitags von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Für psychisch erkrankte Menschen, die mehr Unterstützung brauchen, bietet die neue Tagesstätte zehn Plätze. „Unsere Besucher wohnen zuhause und verbringen den Tag mit uns", erläuterte Andrea Schemskötter, Leiterin der neuen teilstationären Einrichtung, das Konzept. „Wir bieten ihnen eine Tagesstruktur, erarbeiten lebenspraktische Tätigkeiten wie Kochen oder Putzen und helfen bei der gesundheitlichen Stabilisierung. Ziele, beispielsweise Vorbereitung auf eine Rückkehr in die Arbeitswelt, werden individuell vereinbart."

Den Einkauf für die gemeinsamen Mahlzeiten, Arbeitstherapie mit Holz und Farbe oder auch den Hausputz der Räumlichkeiten erledigen die Besucher gemeinsam. Für sportliche Aktivitäten steht ein großer Raum zur Verfügung. In Minden und Lübbecke betreibt der Club 74 bereits seit längerem Tagesstätten. „Die neuen Räume bieten uns die Chance, unser Angebot auf Bad Oeynhausen zu erweitern", so Geschäftsführer Hartmut Fuhrmann.

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