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Die Referenten des Symposiums (v.l.n.r.) Prof. Matthias Sitzer, Dr. Martin Schultz, Dr. Thomas Helms, Volker Roschansky, Verena Stanicki, Prof. Michael Fantini, Stephan Belli. - © Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Die Referenten des Symposiums (v.l.n.r.) Prof. Matthias Sitzer, Dr. Martin Schultz, Dr. Thomas Helms, Volker Roschansky, Verena Stanicki, Prof. Michael Fantini, Stephan Belli. | © Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen

Telemedizin in der Region stärken

Symposium im Herz- und Diabeteszentrum

30.06.2015 | Stand 29.06.2015, 17:52 Uhr

Bad Oeynhausen (nw). Besonders chronisch Kranke können von der Expertise telemedizinischer Zentren profitieren. „Eine optimale medizinische Versorgung kann aber nur in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Hausärzten und niedergelassenen Kollegen erfolgen“, betont Martin Schultz, Leiter des Instituts für angewandte Telemedizin (IFAT) am Herz- und Diabeteszentrum NRW. Damit bringt Schultz die Ergebnisse des Symposiums „Telemedizin in der Region Ostwestfalen-Lippe“ auf den Punkt, das der Universitätsklinik in Bad Oeynhausen stattfand. Hier wurde die regionale Telemedizin auf den Prüfstand gestellt. Zugleich sollten Verbesserungspotenziale aufgezeigt werden.

Zum Symposium hatte das Konsortium des Forschungsprojektes Westfälischer/Ostwestfälischer Telemedizinverbund unter Leitung des IFAT eingeladen. Zunächst wurden die im Projekt erarbeiteten Lösungen zur einrichtungsübergreifenden gemeinsamen telemedizinischen Versorgung von Patienten vorgestellt.

Zugleich diskutierten die beteiligten Projektpartner der Ärzte aus der Region, der Mühlenkreiskliniken, des Klinikum Herford, der Fachhochschule Dortmund und der Unternehmen Healthcare IT Solutions und com2health über Chancen und Herausforderungen für die Telemedizin in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Dabei wurde deutlich, dass moderne technische Lösungen wie die elektronische Fallakte und ein elektronisch geführtes Versorgungsmanagement mit einfacher Bedienung sektorübergreifend eingesetzt werden können. Neuartige Sensorsysteme machen ein Patiententelemonitoring rund um die Uhr möglich.

Einigkeit bestand darüber, dass Telemedizin in der zukünftigen Gesundheitsversorgung eine immer größere Rolle einnehmen wird, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels und den damit verbundenen Effekten. Es wurde aber auch deutlich, dass zu Themen wie Datenschutz und Vergütung telemedizinischer Leistungen noch weiterer Diskussionsbedarf besteht.

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