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Modern und schwungvoll: Die Musical Stars aus der Komödie "Sister Act" in einer Choreografie von Laila Castro Mendez. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER
Modern und schwungvoll: Die Musical Stars aus der Komödie "Sister Act" in einer Choreografie von Laila Castro Mendez. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER

Bad Oeynhausen Fast 1.000 Gäste sind von der Show des Tanzateliers Mendez begeistert

Wie im Wunderland

26.04.2015 | Stand 26.04.2015, 15:17 Uhr |
Märchenhaft: Ein ganzes Bluemenmeer voller kleiner Balletteusen ergoß sich über die Bühne im Theater im Park. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER
Märchenhaft: Ein ganzes Bluemenmeer voller kleiner Balletteusen ergoß sich über die Bühne im Theater im Park. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER

Bad Oeynhausen. Selbst im Wunderland werden aus Kindern irgendwann Teenager. Eine von ihnen ist die weltberühmte Alice. Wie sie als 16-Jährige vor ihrem Verlobten in die Welt des weißen Kaninchens flüchtet, konnten die fast 1.000 Gäste der beiden Aufführungen der Tanzshow „Im Wunderland & Everybody dance now“ im Theater im Park erleben.

Dass Tanzen beim Ballett anfängt und beim Hip-Hop noch lange nicht aufhört, bewiesen die zahlreichen Ensembles aus dem Tanzatelier von Laila Castro Mendez. Das Ensemble aus dem Zuschauerraum bedankte sich mit stürmischem Applaus für die abwechslungsreichen und fantasievollen Aufführungen.

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Fast im Minutentakt wechseln die Tanzstile im ersten Teil der Tanzshow: Zumba, Jazz, Modern Dance, Spanischer Tanz, HipHop und Breakdance zeigen die Vielfalt der Bewegungsformen. Zu moderner Musik von „Sister Act“ bis „Turn the lights on“ liefern die Tanzklassen eine abwechslungsreiche und schwungvolle Zusammenstellung, deren Beiträge fast nahtlos ineinander übergehen. Ganz am Ende stehen alle Tänzerinnen und Tänzer dann ein Mal gemeinsam auf der Bühne und lassen den Applaus des schwer begeisterten Publikums auf sich herabregnen.

Märchenhaft wird es nach der Pause, als die Fortsetzung der bekannten Fabel „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll auf dem Programm steht. und mit klassischem Ballett verzaubert. Ein ganzes Blumenmeer junger Balletteusen ergießt sich über die Bühne und entzückt das Publikum. Ein Bild weiter krabbeln sie in den Kostümen kleiner Marienkäfer über den Holzboden.

Dann wird es ernst: Auf einer Gartenparty soll sich Alice mit einem jungen Mann verloben, als ihr ein weißes Kaninchen begegnet, das ihr irgendwie bekannt vorkommt. Vor einem großen Spiegel wächst und schrumpft Marie Grote in der Rolle der Alice. Falsche Freundinnen spielen ein böses Spiel mit dem verängstigten Mädchen. Und dann kullern die Tränen. Und zwar in Form lauter kleiner glitzernder Balletteusen, die Alice in ein einziges Tränenmeer eintauchen lassen.

Und natürlich treten auch die alten Bekannten aus der ursprünglichen Fabel auf: Der Hutmacher, die Grinsekatze, die rauchende Raupe, der rollende Igel, die rote und die weiße Königin und sogar die sprechende Blume. Erst ganz am Ende muss sich Alice gegen die Fantasie und für die Realität entscheiden.

Mit viel Fantasie hat Laila Castro Mendez die Bühne für das Wunderland ausgestaltet: Mit einem riesigen Regenbogen im Hintergrund, illustrierenden Requisiten und vielen Details wie den Spielkarten, die vom Bühnenhimmel herunterflattern. Die anrührenden Kostüme und die abwechslungsreichen Choreografien tun ihr übriges, um die Illusion eines Wunderlandes perfekt werden zu lassen.

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