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Wegen der Verbreiterung kann die Königstraße in diesem Abschnitt bis Monatsende nicht passiert werden. - © FOTO: PETER STEINERT
Wegen der Verbreiterung kann die Königstraße in diesem Abschnitt bis Monatsende nicht passiert werden. | © FOTO: PETER STEINERT

Bad Oeynhausen Königstraße: Ende vom Engpass

Straßen wird verbreitert und bleibt deswegen bis Ende September gesperrt

Von Peter Steinert
19.09.2014 | Aktualisiert vor 0 Minuten

Bad Oeynhausen. Es erinnerte an einen Irrweg, den die Stadt Bad Oeynhausen beim Ausbau der Königstraße zwischen der Kreuzung Hermann-Löns-Straße und der Einmündung zur Oberbecksener Straße eingeschlagen hatte. Gleich an zwei Stellen war diese Strecke nur einspurig befahrbar. Nicht selten, dass sich zwei Fahrzeuge Stoßstange an Stoßstange gegenüber standen. Immerhin wird einer der beiden Engpässe derzeit beseitigt. Deswegen bleibt die Königstraße in diesem Abschnitt bis Ende September gesperrt.

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem die Königstraße ausgebaut worden war. Und schon gleich nach Fertigstellung hagelte es Kritik, weil ein Landwirt sein Feld nicht für das Straßenbau-Projekt hergeben mochte. "Kritische Situationen sind hier programmiert", meinte schon damals eine Rehmerin.

Freie Fahrt hatte bislang der Verkehr nur in Richtung Stadt, wenngleich mit Tempo 30. Die Gegenrichtung musste warten. Und staute sich nicht selten bis zur Hermann-Löns-Straße zurück. "Ganz abgesehen davon, dass sich in diesem Abschnitt ein Hügel befindet, wodurch die Straße schlecht einsehbar ist", so eine Renault-Fahrerin.

Handlungsbedarf sah die Stadt zunächst nicht. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann stellte bei dem 360 Meter lange Straßenstück und dem 2,50 Meter breiten Rad-/Fußweg die Schulwegsicherung in der Vordergrund: "Dieser wichtige Schritt ist erreicht worden."

Was Anwohner wie Wilhelm Flottmann begrüßten. Durch diese "schlankere Version" werde "einer Rennstrecke zum Wohl der Fußgänger, darunter auch viele ältere Menschen, die zum Friedhof gehen, entgegengewirkt", so Flottmann.

Vor fünf Jahren änderten die Verantwortlichen bei der Stadt den Kurs. Nun sollte der Engpass doch beseitigt werden, der Kauf des Grundstücks stünde kurz bevor, die Straße könnte auf normale Breite von 4,60 Meter anwachsen. "Ein Termin für den Ausbau steht allerdings noch nicht fest", schränkte der damalige Stadtsprecher Rainer Prinz ein.

Jetzt aber ist es soweit. Die Firma Stohlmann hat die Straße gesperrt und ist mit schwerem Gerät vorgefahren. Die Konturen des für Radfahrer frei gegebenen Gehwegs sind zu erkennen. "Ein Eigentümerwechsel beim Feld", so Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich, habe dazu beigetragen, dass die fehlenden Flächen nun zur Verfügung stünden.

Allein beim zweiten Engpass in der Nähe zur Oberbecksener Straße bleibt es. Die bestehende Wohnbebauung lässt sich nicht beseitigen.

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