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Auf dem Heimathof in Leopoldshöhe soll es verstärkt Angebote und Aktionen rund um die Themen Natur und Umwelt geben. - © Heimatverein Leopoldshöhe
Auf dem Heimathof in Leopoldshöhe soll es verstärkt Angebote und Aktionen rund um die Themen Natur und Umwelt geben. | © Heimatverein Leopoldshöhe

Natur und Umwelt Umweltbildung auf dem Leopoldshöher Heimathof

Fördermittel aus dem Leaderprogramm und aus dem Regionalbudget sind nun bewilligt.

Birgit Guhlke
26.11.2022 , 09:23 Uhr

Leopoldshöhe. Auf dem Heimathof gab es in den vergangenen Monaten schon mehrere Veranstaltungen rund um die Themen Umwelt- und Naturschutz. Das gehört zu einem Projekt, das mit Leader-Mitteln gefördert wird. Jetzt gibt es auch die offizielle Bestätigung der Bezirksregierung Detmold, dass die Mittel bewilligt sind. Und an der Grundschule Nord wird sich auf dem Schulhof – nun bestätigt – auch etwas tun können.

Das erklärte Michael Kriszan von der Stabstelle Mobilität und Klimaschutz im Rathaus, während der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz. Die Mittel, in diesem Fall aus dem sogenannten Regionalbudget, für die Grundschule Nord betreffen das Piratenschiff, ein Holz-Klettergerüst und gleichsam Markenzeichen der Schule, auf dem Schulhof. Leopoldshöherinnen und Leopoldshöher hatten Bürgermeister Martin Hoffmann schon mehrfach via soziale Medien gefragt, wann es denn endlich so weit sei mit dem Ersatz für das Klettergerüst, das im Frühjahr vergangenen Jahres abgebaut werden musste, weil es marode war. Wann das neue Schiff aufgebaut werden kann, ist allerdings noch nicht bekannt.

Auf dem Heimathof sollen nun verschiedene Akteure und Institutionen Programm und Veranstaltungen anbieten, erklärte Michael Kriszan. Einen Bienenlehrstand und einen Naturlehrpfad soll es geben, im sogenannten Grünen Klassenzimmer können Kita- und Schulkinder etwas über Pflanzen, ihr Wachstum und die Natur im Allgemeinen lernen. Geführte Rundgänge um den Heimathof sollen naturspezifische Themen aufgreifen. Geplant ist zudem eine Vortrags- und Diskussionsreihe. Themen hier könnten zum Beispiel lauten: „Leben ohne Plastik“ oder „Nachhaltiger Konsum“. Koordiniert werden die Veranstaltungen und Aktionen von Quartiersmanagerin Anna-Lena Bargfrede, die auch ein Büro im Kulturtreff auf dem Heimathof hat. Bisheriger Veranstalter war vor allem der Heimatverein, oft in Kooperation mit der Gemeindebücherei. Die Kosten für das Projekt bis Ende 2023: 50.000 Euro, davon sind gut 32.000 Euro Fördermittel.

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