0

Leopoldshöhe Mit Fördermitteln die Ortsteile aufhübschen

Bürger, Vereine, Unternehmen und weitere Einrichtungen können Vorschläge machen und Anträge stellen. Die Projekte müssen in bestimmten Gebieten liegen.

Birgit Guhlke
10.06.2022 , 09:22 Uhr

Leopoldshöhe. Die Fahrrad-Servicestation am Marktplatz ist ein Beispiel dafür, was mit Geld aus dem sogenannten Verfügungsfonds in Leopoldshöhe möglich ist. Und es soll noch mehr möglich gemacht werden. Dabei sind jetzt die Leopoldshöher und ortsansässige Unternehmen, Vereine und weitere Einrichtungen gefragt.

Es geht um Verbesserungen, Verschönerungen und kleinere Projekte in den Ortskernen von Leopoldshöhe und Asemissen. Dafür hatte der Gemeinderat im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) bereits im Juni 2020 die Weichen gestellt und die Einrichtung dieses Verfügungsfonds Ortskerne beschlossen. Antragsberechtigt sind neben Einzelpersonen auch Unternehmen, Vereine/Bürgerinitiativen, Verbände, gemeinnützige Träger, öffentliche und private Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie die Kirchengemeinden. Wer eine Idee hat, mit welchen Projekten sich die Ortskerne beleben oder stärken lassen, kann einen Antrag stellen. 50 Prozent der Kosten für diese Projekte müssen selbst aufgebracht werden, 50 Prozent gibt es als Zuschuss von Bund, Land und Kommune.

Als Beispiele für solche förderfähigen Projekte nennt die Gemeindeverwaltung punktuelle Straßenumgestaltung und dabei eine neue Gestaltung von Eingangsbereichen, ergänzende Beleuchtungen, Hinweisschilder und Leitsysteme, Begrünung, Bänke, Spielgeräte, Fahrradständer, Müllbehälter, Kunstobjekte und weitere Investitionen, die helfen sollen, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern.

Für die Zuteilung von Fördermitteln müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Der Standort muss beispielsweise in den jeweiligen Fördergebieten liegen. Das Projekt darf zudem noch nicht gestartet sein. Unzulässig sei auch, mit dem Projekt Gewinne zu erzielen.

Ein Beispiel für ein förderfähiges Projekt ist die Fahrradservice-Station auf dem Marktplatz. Dort können Fahrradfahrer die Reifen aufpumpen oder kleine Reparaturen am Rad erledigen. Die Idee für diese Station hatte der Rotary Club Detmold-Oerlinghausen, der die Hälfte der Kosten übernahm.

Schriftliche Anträge können jederzeit im Rathaus eingereicht werden. Sie müssen eine Kostenaufstellung und drei Vergleichsangebote enthalten. Weitere Informationen hat und ansprechbar für diese Anträge ist Michael Kriszan, Tel. (0 52 08) 99 12 75, per E-Mail: m.kriszan@leopoldshoehe.de

Informationen dazu gibt es zudem im Internet: https://gemeindeentwicklung-leopoldshoehe.de/staedtebaufoerderung/

Mehr zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken