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An der Grester Straße befinden sich LED-Lampen des Modells I-Tron (im Vordergrund). - © Knut Dinter
An der Grester Straße befinden sich LED-Lampen des Modells I-Tron (im Vordergrund). | © Knut Dinter

Leopoldshöhe Gemeinde stellt auf LED-Beleuchtung um

Mit diesen Lampen wird die Straßenbeleuchtung in Leopoldshöhe klima- und freundlich umgerüstet.

Knut Dinter
20.05.2022 | Stand 20.05.2022, 18:01 Uhr

Leopoldshöhe. Die Straßenbeleuchtung in Leopoldshöhe wird gegenwärtig umgerüstet. Entsprechend den Vorgaben des Bundesumweltministeriums werden LED-Leuchtmittel eingesetzt. Sie dienen unter anderem dazu, die Treibhausgasemissionen zu senken. Im Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr stellte Ulrich Offel vom Fachbereich Bauen, Planen, Ordnung das Konzept vor.

Die neuen LED-Lampen leuchten die Umgebung besser und gezielter aus, sie sind insektenfreundlich und verhindern Lichtverschmutzung. Sie haben eine lange Lebensdauer, müssen nicht so häufig gewartet werden und sparen dadurch Betriebskosten. Vor allem aber dienen sie dem Klimaschutz. Entlang von Straßen wird eine zeit- oder präsenzabhängige Regelungstechnik installiert. An einer Sportstätte wird eine nutzungsgerechte Beleuchtungsregelung installiert, etwa mit zwei verschiedenen Helligkeitsstufen für Training und Wettkampf.

Bereits 2020 wurden insgesamt 389 neue LED-Lampenköpfe montiert. Zum überwiegenden Teil wurden die vorhandenen gegen LED-Leuchten vom Typ „I-Tron“ ausgetauscht, berichtete Offel. Zum Teil waren auch zusätzliche Masten erforderlich. Die Gesamtkosten betrugen bisher 242.000 Euro. Beträgt die CO2-Einsparstufe mindestens 50 Prozent, wird die Maßnahme mit 25 Prozent gefördert. Gegenwärtig beginnt die vierte Phase der Umrüstung. Im Haushalt 2022/2023 sind dafür 500.000 Euro vorgesehen.

Auf Anfrage von Heidrun Bode (Grüne) erläuterte Offel, dass alle Lampen grundsätzlich nur nach unten leuchten. Allerdings werde es in Leopoldshöhe auch weiterhin Dunkelzonen geben. „Wir haben sehr viele Straßen, die noch gar keine Beleuchtung haben“, sagte Offel. Als Beispiele nannte er den Lerchenweg in Nienhagen, den Habichtsweg in Greste und den südlichen Abschnitt des Milser Rings. Da für die Verlegung von Kabeln umfangreiche Erdarbeiten notwendig sind, sollen diese Straßen erst in den kommenden Jahren beleuchtet werden.

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