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Die „AnsprechBar“ der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Leopoldshöhe ist während der Adventszeit wieder geöffnet. Gundula Huvendiek, Geschäftsführerin der Kirchengemeinde, und Küster Eckart Wedemann erklären, was hier alles geboten wird. - © Birgit Guhlke/Neue Westfälische
Die „AnsprechBar“ der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Leopoldshöhe ist während der Adventszeit wieder geöffnet. Gundula Huvendiek, Geschäftsführerin der Kirchengemeinde, und Küster Eckart Wedemann erklären, was hier alles geboten wird. | © Birgit Guhlke/Neue Westfälische

Leopoldshöhe Der besondere Adventsmarkt im Herzen von Leopoldshöhe

Rund um die Kirche mit ihrer „AnsprechBar“ hat sich ein kleiner Ort des coronakonformen Zusammenseins entwickelt. Auf dem Gelände gilt die 3G-Regel.

Birgit Guhlke
10.12.2021 , 17:24 Uhr

Leopoldshöhe. Von wegen kein Weihnachtsmarkt. Am Marktplatz und auf dem Kirchplatz ist in diesen Tagen ein wenig Adventstrubel. Möglich machen das die Kirchengemeinde und jede Menge ehrenamtlicher Helfer.

Aktuelle und ehemalige Konfirmanden haben die Figuren für die Krippe in der Holzwerkstatt gebaut. Jetzt ist sie komplett. - © Birgit Guhlke/Neue Westfälische
Aktuelle und ehemalige Konfirmanden haben die Figuren für die Krippe in der Holzwerkstatt gebaut. Jetzt ist sie komplett. | © Birgit Guhlke/Neue Westfälische

Die sogenannte „AnsprechBar“ der Kirchengemeinde auf dem Kirchplatz ist wieder geöffnet, daneben gibt es eine Würstchenbude und noch einen Verkaufsstand. Außerdem ist wieder die Krippe in einer Holzhütte aufgebaut. „Sie ist jetzt komplett“, sagt Küster Eckart Wedemann. Die Konfirmanden haben während der Holzwerkstatt den noch fehlenden Ochsen ausgesägt. Zu jeder Figur gibt es eine Info, wer sie gefertigt hat.

Die Besucher können sich auf dem Kirchengelände mit Adventsschmuck eindecken, am Stand gibt es selbst gestrickte Socken, Marmelade und Kerzen von den Konfirmanden zu kaufen, Deko und kleine Mitbringsel, die allesamt ehrenamtlich gefertigt worden sind.

Hier helfen alle mit

Nicht alle, die etwas beigesteuert haben, gehören zur Kirchengemeinde. „Es ist hier ein großes ehrenamtliches Engagement, alle helfen mit“, sagt die Geschäftsführerin der Kirchengemeinde, Gundula Huvendiek. Auch die Vereine unterstützen das Angebot. „Die Würstchenbude ist vom Heimatverein“, erklärt Gundula Huvendiek. Es gibt immer wieder Freiwillige, die sich an den Grill und die Pommesfritteuse stellen. Genauso wie in die kleine Hütte mit dem Glühwein-Ausschank neben dem Café 104 auf dem Marktplatz.

Das Café wird, wie mehrfach berichtet, seit September von der Kirchengemeinde betrieben. Fast alle Plätze sind an diesem späten Nachmittag besetzt. Einige bestellen sich einen Glühwein, andere einen Kaffee. Auch draußen an der Hütte stehen Pärchen, die einen Glühwein trinken. Später verteilen sich kleine Grüppchen rund um die Glühwein-Bude. Zeit für ein bisschen Advent, Zeit für Gespräche.

Eckart Wedemann hat kurz zuvor noch die Lichterketten an den Weihnachtsbäumen am Café gerichtet, die Bäume wieder aufgestellt. Unbekannte hatten sie umgeworfen. Eckart Wedemann schüttelt den Kopf.

Heiligabend gibt es stündlich Andachten

Und er erzählt, was es rund um diesen besonderen Adventsmarkt noch an Programm in und vor der Kirche gibt. „Auszeit im Advent“ heißt das Angebot, das donnerstags, noch am 16. und 23. Dezember, um 19.30 Uhr in der Kirche beginnt. Dazu gibt es noch die „offene Kirche“, dienstags, mittwochs und freitags, 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr, außer bei Trauerfeiern. Heiligabend soll es zwischen 14 und 18 Uhr stündlich kleine Andachten geben, an denen jeweils maximal 150 Personen teilnehmen können, die Empore sei auch geöffnet.

Hier gelte, wie auch auf dem Gelände und am und im Café die 3G-Regel. Es sei alles mit dem Ordnungsamt abgestimmt, was auf dem Kirchplatz angeboten wird, erklären die beiden. Im Café und vor den Gottesdiensten werde der Nachweis eh kontrolliert, aber auch zwischen den Hütten gibt es immer mal wieder stichprobenartig Kontrollen.

AnsprechBar und Hütten auf dem Kirchplatz sind noch bis einschließlich 4. Advent, Sonntag, 19. Dezember, am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, am Freitag von 10 bis 12 Uhr und am Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag gibt es stündlich kleine Andachten mit Geschichten für die Kinder. Die Bratwurst-Bude ist am Donnerstag von 16 bis 19 Uhr geöffnet, am Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Die Öffnungszeiten des Cafés 104 sind donnerstags von 10 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 17 Uhr.

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