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Die Politik möchte, dass das ehemalige Eltromat-Gelände weiterentwickelt wird. - © Brinkmann
Die Politik möchte, dass das ehemalige Eltromat-Gelände weiterentwickelt wird. | © Brinkmann

Leopoldshöhe Nienhagen wird wirtschaftlich entwickelt

Ausschuss sieht Chance für Weiterentwicklung.

Gunter Held
04.12.2021 , 09:11 Uhr

Leopoldshöhe. Man kann nicht sagen, dass die Verwaltung der Gemeinde Leopoldshöhe konfliktscheu ist. Die Entwicklung des Baugebietes Brunsheide ist noch nicht abgeschlossen, da wird bereits ein neues Projekt angegangen – wenn auch auf Antrag eines Unternehmens. Das möchte seine Betriebsstätte von Schloß Holte-Stukenbrock nach Leopoldshöhe-Nienhagen verlagern.

Es geht um den Bereich Herforder Straße / Bielefelder Straße, das ehemalige Gelände der Firma Eltron. Dort will das Unternehmen die bestehenden Gebäude für die Entwicklung und Produktion von moderner Messtechnik selbst nutzen aber auch an gewerbeähnliche Betriebe vermieten. Doch die Gebäude sollen auch erweitert werden und diese Erweiterung reicht hinein in den Außenbereich – und genau das scheint Probleme zu bereiten.

Andreas Brinkmann, baupolitischer Sprecher des SPD, stellte klar: „Wir möchten nicht, dass der letzte viehhaltende Betrieb in Nienhagen gefährdet wird.“ Dennoch begrüßt die SPD die geplante Wiederbelebung des Wirtschaftsstandortes Nienhagen. Für die SPD sei es aber selbstverständlich, dass der angrenzende landwirtschaftliche Betrieb weder in seinem Bestand noch in seiner Weiterentwicklung eingeschränkt werden dürfe.

Axel Meckelmann (CDU) sagte ebenfalls, dass seine Fraktion dem Antrag zustimmen werde. „Jetzt wird mit der Planung angefangen und dann wird jede Seite gehört. Man muss miteinander sprechen und Möglichkeiten ausloten.“Dieser Ansicht schloss sich auch Ulrich Meyer zu Evenhausen (FDP) an. „Wir würden uns jetzt Gespräche wünschen. Auch, um Ängste abzubauen“, sagte er.

Gegen den Antrag sprachen sich die Grünen aus. Birgit Kampmann: „Wir sind dagegen, weitere Flächen zu versiegeln. Vielleicht gibt es noch Alternativen“, sagte sie. Dem Antrag wurde mehrheitlich entsprochen.

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