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Schwere Arbeit für Mensch und Tier bildete das Transportieren und das Aufschichten des Osterfeuers auf dem Tönsberg – hier ein Bild aus dem Jahre 1929. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Archiv Werner Höltke
Schwere Arbeit für Mensch und Tier bildete das Transportieren und das Aufschichten des Osterfeuers auf dem Tönsberg – hier ein Bild aus dem Jahre 1929. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Archiv Werner Höltke

Stadtgeschichte Oerlinghausen Das Tönsberg-Osterfeuer hat Tradition

Schon vor mehr als 350 Jahren feierten die Oerlinghauser den Osterbrauch auf dem Berg. Der Esel von Brauerei Becker schaffte früher das Brennmaterial fürs Feuer auf den Berg – immer wieder wurde es zu früh angezündet.

Horst Biere
16.04.2022 | Aktualisiert vor 0 Minuten

Oerlinghausen. Wohl kein Brauch in Oerlinghausen besitzt eine so lange Tradition wie das Osterfeuer auf dem Tönsberg. Bereits 1664, also kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg, klagte der damalige Besitzer des Berges, der Meier zu Barkhausen, vor Gericht, durch das Osterfeuer sei sein Wald in Brand geraten und dabei seien „40 Fuder Holz“ vernichtet worden.

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