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Ein Bild aus alten Tagen. Der Scherenkrug bildete stehts einen Stopp für den Verkehr der VW-Käfer, DKW-Junior, Opel- oder Ford-Autos, die von Oerlinghausen nach Bielefeld fuhren. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Gemeindearchiv Leopoldshöhe
Ein Bild aus alten Tagen. Der Scherenkrug bildete stehts einen Stopp für den Verkehr der VW-Käfer, DKW-Junior, Opel- oder Ford-Autos, die von Oerlinghausen nach Bielefeld fuhren. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Gemeindearchiv Leopoldshöhe

Oerlinghausen Eine Kreuzung verliert ihr Gesicht

Stadtgeschichte: Für Oerlinghausen ist der Verkehrsknoten am Scherenkrug in Asemissen seit Jahrhunderten die wichtigste Kreuzung. Der Straßenverkehr verändert die Gegend.

Horst Biere
19.02.2022 , 08:11 Uhr

Oerlinghausen / Leopoldshöhe. Sie war stets der Verkehrsbrennpunkt Nummer eins – die Kreuzung am Scherenkrug. Seit Jahrhunderten trafen hier am Rande Oerlinghausens, am Gut Niederbarkhausen, Menschen, Zugtiere und unzählige Fahrzeuge aufeinander. Ganz früher die Ochsenkarren, Pferdefuhrwerke, Postkutschen, später, nach 1900 die ersten qualmenden und stinkenden Motorfahrzeuge. Dann nach dem Zweiten Weltkrieg setzte der Autoboom ein. Nun beherrschten die buckeligen VW-Käfer, die gediegenen Opel-Kapitän oder die kantigen Ford-Taunus die Szenerie. Und immer dazwischen knatterten die Motorräder über die Kreuzung: die alten 98er, die Kreidler- oder Zündapp-Mopeds – manchmal auch mit Fuchsschwanz am Heck.

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