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Bis zur Alexanderkirche können Besucher des Archäologischen Freilichtmuseums jetzt schauen – wenn es nicht gerade nebelig ist. Durch den Wegfall der Bäume präsentiert sich das Museum innen und außen neu. - © Karl Banghard
Bis zur Alexanderkirche können Besucher des Archäologischen Freilichtmuseums jetzt schauen – wenn es nicht gerade nebelig ist. Durch den Wegfall der Bäume präsentiert sich das Museum innen und außen neu. | © Karl Banghard

Oerlinghausen Das neue Gesicht des Freilichtmuseums

Von der oberen Terrasse des Archäologischen Freilichtmuseums können Besucher jetzt Oerlinghausen sehen – wenn es nicht nebelig ist. Außerdem wird ein neues Haus gebaut.

Gunter Held
14.01.2022 | Stand 13.01.2022, 17:17 Uhr

Oerlinghausen. Die Bäume sind weg. 113 Bäume, zum Teil dicke Fichten, sind gefällt worden. Sie standen alle auf dem Gebiet des Archäologischen Freilichtmuseums. „Die Reaktionen einiger Oerlinghauser haben nicht lange auf sich warten lassen“, sagt Museumsleiter Karl Banghard. „Wir haben E-Mails bekommen, in denen wir als Baummörder beschimpft worden sind.“ Vollkommen überzogen findet Banghard diese Äußerungen, denn „wenn jemand die Bäume hat erhalten wollen, dann waren wir das“. Und Klaus Stein, Geschäftsführer des Freilichtmuseums ergänzt: „Die Bäume waren krank. In vielen Stämmen wucherte die Rotfäule, andere waren vom Borkenkäfer befallen. Die Bäume zu fällen war eine Angelegenheit der Verkehrssicherungspflicht.“

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