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Karges Land in der Lippischen Reihe. Die sandigen Böden im heutigen Lipperreihe ernährten ihre Bewohner kam, so dass es immer wieder zu Hungersnöten kam. - © Repro: Horst Biere / Foto: Diekmann
Karges Land in der Lippischen Reihe. Die sandigen Böden im heutigen Lipperreihe ernährten ihre Bewohner kam, so dass es immer wieder zu Hungersnöten kam. | © Repro: Horst Biere / Foto: Diekmann

Stadtgeschichte Oerlinghausen Vom Aufstieg der Familie Niemeyer

Der Leinenhändler Christoph Niemeyer hatte seine Wurzeln in der kargen Lippischen Reihe, doch durch lukratives Heiraten und clevere Geschäfte avancierte er zu einem der reichsten Oerlinghauser.

Horst Biere
07.11.2021 | Stand 05.11.2021, 18:14 Uhr

Oerlinghausen. Christoph Niemeyer war ein wohlhabender Mann. Als Leinenhändler hatte er sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein kleines Textil-Imperium aufgebaut und verfügte über beste Geschäftskontakte in ganz Deutschland. Er zeigte auch gern, dass er zu Geld gekommen war. Und so erbaute er um 1840 zusammen mit seiner Ehefrau Friederike an der Detmolder Chaussee 17 ein pompöses Haus im klassizistischen Stil, der damals sehr modern war. Darüber hinaus besaß er mehrere Grundstücke in Oerlinghausen. Doch Niemeyer war auch ein typischer Emporkömmling, dessen Familie aus einer der damals ärmsten Gegenden stammte, aus der Lippischen Reihe in der Senne.

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