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Nike Alkema, Leiterin des St.-Hedwigs-Hauses, und Museumsdirektor Kornelius Ens verfolgen dasselbe Ziel. Sie möchten Vorurteile und Missverständnisse über Russlanddeutsche abbauen. - © Knut Dinter
Nike Alkema, Leiterin des St.-Hedwigs-Hauses, und Museumsdirektor Kornelius Ens verfolgen dasselbe Ziel. Sie möchten Vorurteile und Missverständnisse über Russlanddeutsche abbauen. | © Knut Dinter
Oerlinghausen

Die Geschichte der Russlanddeutschen

Kornelius Ens anlässlich des 80. Jahrestages der Zwangsdeportation einen Vortrag im St.-Hedwigs-Haus.

Knut Dinter
25.09.2021 | Stand 24.09.2021, 18:54 Uhr

Oerlinghausen. „Früher in Russland war ich ein Deutscher, hier bin ich heute ein Russe.“ Dieser Ausspruch kennzeichnet das Lebensgefühl vieler Menschen mit deutschen Wurzeln, nachdem sie die Staaten der früheren Sowjetunion verlassen haben. Unverstanden und nicht richtig angekommen, finden sie sich zwischen allen Stühlen wieder. Wie es dazu kam, erläuterte Kornelius Ens, Direktor des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Auf Einladung der Heimvolkshochschule St.-Hedwigs-Haus hielt er einen Vortrag im Bürgerhaus.

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