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Demonstration auf dem Marktplatz. Hunderte von Bürgern waren gekommen. Bürgermeister August Reuter hielt eine flammende Rede zum Erhalt des Amtsgerichts. - © Repro: Horst Biere / Quelle: AFM
Demonstration auf dem Marktplatz. Hunderte von Bürgern waren gekommen. Bürgermeister August Reuter hielt eine flammende Rede zum Erhalt des Amtsgerichts. | © Repro: Horst Biere / Quelle: AFM
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Als die Oerlinghauser für den Verbleib ihres Amtsgerichts kämpften

Stadtgeschichte: Mit einer großen Demo setzten sich Oerlinghauser für den Erhalt des Amtsgerichts ein. Mit Erfolg – noch fast 50 Jahre später wurde hier Recht gesprochen.

Horst Biere

Oerlinghausen. Es war die Zeit der leeren Staatskassen – damals Anfang der 1930er Jahre. Die Weltwirtschaftskrise forderte immer mehr Opfer. Auch die Gerichtsbarkeit blieb davon nicht verschont. Kleinere Gerichte in ganz Deutschland wurden geschlossen, das Oerlinghauser Amtsgericht sollte ebenfalls seine Tätigkeit einstellen. Doch man hatte nicht mit dem massiven Widerstand der Bürger gerechnet. Bündelweise verteilte eine Bürgerinitiative im Januar 1931 Flugblätter in der Stadt. Die Aktion, die vom Stadtrat gelenkt wurde, rief zu einer Großkundgebung auf dem Marktplatz auf...

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