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Französische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs bauten um 1916 eine Straße in der Wistinghauser Schlucht. Bewaffnete Soldaten bewachen den Trupp der Arbeiter. - © Repro: Horst Biere / Quelle: AFM
Französische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs bauten um 1916 eine Straße in der Wistinghauser Schlucht. Bewaffnete Soldaten bewachen den Trupp der Arbeiter. | © Repro: Horst Biere / Quelle: AFM

Oerlinghausen Die Straße der Kriegsgefangenen in der Wistinghauser Schlucht

Stadtgeschichte: Die Wistinghauser Schlucht besitzt eine bewegte Vergangenheit. Sie war Passstraße mit Zollstelle, Arbeitsplatz für französische Soldaten und lieferte Holz für deutsche Schützengräben.

Horst Biere
15.08.2021 | Stand 13.08.2021, 17:58 Uhr

Oerlinghausen. Eine kleine Asphaltstraße führt von Währentrup hinauf in die Wistinghauser Schlucht. Eher unscheinbar und still schlängelt sie sich zwischen Tönsberg und Hunekenkammer durch den Wald, wird zur Schotterpiste und verläuft dann hinunter zum Segelflugplatz. Vor allem Wanderer, Jogger und Forstfahrzeuge nutzen sie. In früheren Zeiten allerdings besaß die Wistinghauser Straße mitten durch den Hauptkamm des Teutoburger Waldes eine wesentlich größere Bedeutung. Der ruhige Passweg wurde von Fuhrwerken wegen der geringen Steigung sehr gern befahren – in manchen Zeiten sogar häufiger als die Tönsbergstraße in Oerlinghausen.

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