0
Oerlinghausens letzter Küfer war Simon Diekmann. In seiner Werkstatt fertigte er Fässer und Bottiche aller Arten und Formen aus Holzbrettern. - © Repro: Horst Biere
Oerlinghausens letzter Küfer war Simon Diekmann. In seiner Werkstatt fertigte er Fässer und Bottiche aller Arten und Formen aus Holzbrettern. | © Repro: Horst Biere

Oerlinghausen Der Fassbauer vom Simonsplatz

Stadtgeschichte: Küfermeister Simon Diekmann stellte aus Holz erstklassige Produkte her. Von Hand fertigte er Gefäße und sogar Bottiche für neuzeitliche Waschmaschinen.

Horst Biere
03.07.2021 | Stand 02.07.2021, 19:33 Uhr

Oerlinghausen. Er war der letzte seiner Zunft weit und breit. „Küfermeister Simon Diekmann – Holz- und Korbwarenhandlung“ stand auf einem Schild vor seinem Haus am Gehrenberg Nr. 4, unmittelbar am Simonsplatz. Ein Küfer, mancherorts auch Böttcher genannt, stellte Holzgefäße wie Wannen, Eimer und Bottiche, vor allem aber Fässer her. „Ich erinnere mich daran, dass ich als Siebenjähriger mit meinen Freunden Mitte der 1930er Jahre durch die dort gelagerten offenen Holzfässer gekrochen bin“, erinnert sich Werner Höltke. Der Oerlinghauser Ortshistoriker hat sich schon vor längerer Zeit intensiv mit dem Leben des letzten Oerlinghauser Küfers befasst.

Mehr zum Thema

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG