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Oerlinghausen Papierfabrik prägte Lipperreihe

Stadtgeschichte: Friedrich Ludwig Tenge, der erste Industrielle der Region, baute im Gut Dalbke den Betrieb auf. Sein Enkel Max Dresel modernisierte die Produktion erheblich.

Horst Biere
06.06.2021 | Stand 04.06.2021, 17:23 Uhr
Eine historische Postkarte aus Dalbke um 1900 mit einem imposanten Bild der Papierfabrik im oberen Teil. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Heimatwerkstatt Lipperreihe
Eine historische Postkarte aus Dalbke um 1900 mit einem imposanten Bild der Papierfabrik im oberen Teil. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Heimatwerkstatt Lipperreihe
Friedrich Ludwig Tenge gilt als erster Industrieller der Region. Er lebte auf Gut Niederbarkhausen in Lippe, baute seine Unternehmen vor allem auf den Domänen Holte und dem gräflichen Rietberg auf. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Industriemuseum SHS
Friedrich Ludwig Tenge gilt als erster Industrieller der Region. Er lebte auf Gut Niederbarkhausen in Lippe, baute seine Unternehmen vor allem auf den Domänen Holte und dem gräflichen Rietberg auf. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Industriemuseum SHS

Oerlinghausen. Friedrich Ludwig Tenge muss wohl ein geschäftstüchtiger Fuchs gewesen sein. Der Spross einer Osnabrücker Kaufmannsfamilie, der im Jahre 1814 das Gut Niederbarkhausen erworben hatte und dort mit seiner Familie lebte, investierte große Teile seines Vermögens sehr erfolgreich in lukrative Unternehmungen – vor allem in moderne Industriebetriebe. So baute er auf Niederbarkhausen eine neuzeitliche Essigsiederei und eine Weizenmühle auf. Gleich drei Glasfabriken gründete er in Ostwestfalen, eine davon auf dem Gut Rietberg. Und er legte den Grundstein zur bekannten Holter Eisenhütte, dem ersten Metallunternehmen in Ostwestfalen.

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