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Umweltschützer, Polizei und Bauarbeiter standen sich im Oktober 1989 im Kampf um die Trauerbuche gegenüber. In der Mitte: Umweltaktivist Willi Wächter. - © NW
Umweltschützer, Polizei und Bauarbeiter standen sich im Oktober 1989 im Kampf um die Trauerbuche gegenüber. In der Mitte: Umweltaktivist Willi Wächter. | © NW

Oerlinghausen Brennpunkt Simonsplatz

Stadtgeschichte: Eine höchst wechselvolle Geschichte besitzt der Ort, wo die Hauptstraße eine scharfe Kurve beschreibt – Brunnenplatz, Heiratsmarkt und größter Umweltaktionsort der Bergstadt.

Horst Biere
08.05.2021 | Stand 07.05.2021, 18:15 Uhr

Oerlinghausen. Den Simonsplatz gab es in früheren Zeiten noch gar nicht. Eine namenlose Fläche mit einigen Bäumen lag vor einem Jahrhundert genau an der Stelle, wo die Hauptstraße eine scharfe Kurve macht – nur 200 Meter von der Alexanderkirche entfernt. Erst 1926, als Oerlinghausen die Stadtrechte erhielt, tauchte im Straßenregister der Name „Simonsplatz“ auf. „Man nannte den Platz nach seinem Anwohner, dem Küfermeister Simon Diekmann, der dort seine Holzfässer herstellte“, sagt Ortshistoriker Werner Höltke, „die Nachbarn, der Uhrmachermeister Georg Sprenger und die Bäckerstochter Ruth Böger, sind auf die Idee gekommen.“

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