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Das Gasthaus Deppe auf einer alten Ansichtskarte. Auf dem Höhenzug hinter dem Gasthaus bauten die Lipper im Jahre 1177 die Löwenburg. Repro: Horst Biere - © hb
Das Gasthaus Deppe auf einer alten Ansichtskarte. Auf dem Höhenzug hinter dem Gasthaus bauten die Lipper im Jahre 1177 die Löwenburg. Repro: Horst Biere | © hb

Oerlinghausen Als die Lipper nach Bielefeld griffen

Stadtgeschichte: In der Nähe Oerlinghausens baute der lippische Graf die Löwenburg, um seine Macht auszuweiten. Doch der Ravensberger Herrscher setzte sich letztlich durch.

Horst Biere
28.02.2021 | Stand 26.02.2021, 17:54 Uhr

Oerlinghausen. Oerlinghausen im Mittelalter? Ein praktisch nicht vorhandener Ort. Die stattlichen Güter wie Barkhausen, Menkhausen oder Wistinghausen bildeten die ersten größeren bäuerlichen Hofstätten. Nur eine kleine Ansiedlung am Pass durch den Teutoburger Wald, die zum Gut Barkhausen gehörte, trug den Namen Orlinchusen. Doch die Gegend rings um die spätere Bergstadt war schon im 12. Jahrhundert ein Grenzgebiet – ein begehrtes Stück Land, das immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Herrschern führte. Zwischen den Lippern und den Ravensbergern, die auf der heutigen Bielefelder Sparrenburg saßen.

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