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Als „natürliche Landschaftspfleger“ setzte der NABU die Hochlandrinder im Steinbruch ein. Später siedelte man die Tiere im Naturschutzprojekt in der Senne an. - © Horst Biere
Als „natürliche Landschaftspfleger“ setzte der NABU die Hochlandrinder im Steinbruch ein. Später siedelte man die Tiere im Naturschutzprojekt in der Senne an. | © Horst Biere

Oerlinghausen Im alten Kalksteinabbau ist die Natur auf dem Vormarsch

Mit Sprengungen und viel Maschinenlärm wurde auf dem Areal am Sportplatz Kalkstein abgebaut. Heute ist der NABU ist froh über das ruhige, abgeschirmte Areal.

Horst Biere
25.01.2021 | Stand 24.01.2021, 16:27 Uhr

Oerlinghausen. Eher unbemerkt ist die Natur wieder nach Oerlinghausen zurückgekehrt. Nicht nur das aktuelle Naturschutzgroßprojekt in der Senne, das sogenannte „Urland“, zieht eine neue Pflanzen- und Tierwelt magisch an. Auch eine Industriebrache, das alte Kalkabbaugebiet am Sportplatz, entwickelt sich seit Jahren zu einem echten Natur-Hotspot. „Viele bedrohte Arten sind in das Tagebaugebiet wieder eingezogen“, sagt Wilfried Kohlmeyer, der das Felsengelände am Barkhauser Berg mit anderen Mitgliedern des NABU betreut, „in der Pflanzen- wie auch in der Tierwelt“. Wie es sich zeigte, bietet das von steilen Felswänden umrahmte Gebiet einen idealen Lebensraum für nahezu verschwundene Arten.

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