0
Hochzeiten feierte man auch in Lippe früher in großem Stil. Mehr als 100 Gäste waren zu dieser Feier 1925 in den Saal des Essener Hofes (später Stadtschänke) in Oerlinghausen eingeladen. So etwas hätte es zu Graf Simon Augusts Zeiten nicht geben dürfen. - © Repro: Horst Biere/Quelle: Stadtarchiv
Hochzeiten feierte man auch in Lippe früher in großem Stil. Mehr als 100 Gäste waren zu dieser Feier 1925 in den Saal des Essener Hofes (später Stadtschänke) in Oerlinghausen eingeladen. So etwas hätte es zu Graf Simon Augusts Zeiten nicht geben dürfen. | © Repro: Horst Biere/Quelle: Stadtarchiv

Oerlinghausen Als große Familienfeiern schon einmal in Lippe verboten waren

Graf Simon August hat schon im 18. Jahrhundert große Feiern reglementiert. Auch die Kleidung der Menschen sollte schlicht sein, wer sich Chic leistete, wurde bestraft. Das kümmerte Oerlinghauser wenig.

Horst Biere
17.01.2021 | Stand 15.01.2021, 17:24 Uhr

Oerlinghausen. Große Partys, ausschweifende Familienfeiern, viele Gäste? Das war in Lippe schon vor Jahrhunderten nicht erlaubt. Graf Simon August hatte dem Land um 1750 einen strikten Sparkurs verordnet und verbot per Edikt ein zu üppiges Leben. Doch die Oerlinghauser schlugen immer wieder über die Stränge.

Empfohlene Artikel