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Die Queen in Oerlinghausen im Juli 1985. Beim Empfang im Haus des britischen Generals trug sie sich auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Mit dabei waren Bürgermeister Horst Steinkühler und seine Ehefrau Waltraud, sowie der stellvertretende Stadtdirektor Egon Eikelmann (r.). - © Repros: Horst Biere
Die Queen in Oerlinghausen im Juli 1985. Beim Empfang im Haus des britischen Generals trug sie sich auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Mit dabei waren Bürgermeister Horst Steinkühler und seine Ehefrau Waltraud, sowie der stellvertretende Stadtdirektor Egon Eikelmann (r.). | © Repros: Horst Biere

Oerlinghausen Oerlinghausen wird „very british“

Stadtgeschichte: Wie die englischen Soldaten das Leben in der Bergstadt nach dem Weltkrieg prägen und wie die Besatzungssoldaten manchmal auch neue Impulse geben.

Horst Biere
12.09.2020 | Stand 11.09.2020, 15:41 Uhr

Oerlinghausen. Die Briten haben das Alltagsleben in Oerlinghausen nach dem Krieg deutlich beeinflusst – wie in großen Teilen Nordwestdeutschlands. Anfangs, nach den Kämpfen um die Bergstadt regierten die Amerikaner als neue Besatzer und versuchten, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Mit politisch unbelasteten Oerlinghausern wie dem Weberei-Fabrikanten Georg Müller stellten sie die nötigste Versorgung der Bevölkerung sicher. Aber dann, nach einigen Monaten, übernahmen die britischen Soldaten das Kommando in der Bergstadt. Und kaum bekannt ist es, dass auch die Norwegische Armee als Besatzer auftrat. Gemeinsam mit den Briten verwalteten sie die Besatzungszone in Nordwestdeutschland. Von März 1947 bis Februar 1948 lag eines der norwegischen Hauptquartiere im Haus Plassmeier an der Detmolder Straße in Oerlinghausen.

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