0
Das Dorf Oerlinghausen um 1850. Die colorierte Zeichnung zeigt den Kirchturm der Alexanderkirche mit seinem ursprünglichen stumpfen Dach. 
Repros: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv - © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv
Das Dorf Oerlinghausen um 1850. Die colorierte Zeichnung zeigt den Kirchturm der Alexanderkirche mit seinem ursprünglichen stumpfen Dach.
Repros: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv | © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv

Oerlinghausen Fremde Truppen plündern das Dorf

Stadtgeschichte: Im Siebenjährigen Krieg war Oerlinghausen besonders hart betroffen. Immer wieder hatten die Bürger Heu, Hafer, Brot und Fleisch zu liefern – und vor allem Menschen.

Horst Biere
26.06.2020 | Stand 26.06.2020, 17:10 Uhr

Oerlinghausen. Nur wenige Gemeinden hatten im Siebenjährigen Krieg so zu leiden wie das Dorf Oerlinghausen. Damals, 1756 bis 1763, als sich Friedrich der Große von Preußen und Maria Theresia von Österreich viele Schlachten lieferten, waren auch andere Kriegsparteien mit dabei, die Engländer und die Franzosen zum Beispiel. Maria Theresia hatte sich mit Frankreich verbündet, der Preußenkönig mit England, Hannover und Hessen. Und der Teutoburger Wald bot sich als Aufmarschgebiet für das Gebiet Nordwestdeutschland offenbar bestens an.

realisiert durch evolver group