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Gutbürgerlich: Eine Herrenschneiderei lag vor dem Krieg neben der Synagoge, die damals noch ihren Turm besaß. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv
Gutbürgerlich: Eine Herrenschneiderei lag vor dem Krieg neben der Synagoge, die damals noch ihren Turm besaß. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv

Oerlinghausen Oerlinghauser Synagoge hat SA-Terror überlebt

Das jüdische Gotteshaus – heute Domizil des Kunstvereins – besteht seit 125 Jahren. Im Baujahr 1894 schrumpfte die Gemeinde bereits. Die Nazis löschten jüdisches Leben ganz aus

Horst Biere Horst Biere
14.07.2019 | Stand 12.07.2019, 16:52 Uhr
Hetzartikel. Die Lippische Staatszeitung aus Detmold verunglimpfte in der NS-Zeit die jüdischen Mitbürger aufs Übelste. - © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv
Hetzartikel. Die Lippische Staatszeitung aus Detmold verunglimpfte in der NS-Zeit die jüdischen Mitbürger aufs Übelste. | © Repro: Horst Biere / Quelle: Stadtarchiv

Oerlinghausen. Es war einer der brutalsten Tage, den Oerlinghausen erlebt hat, der 10. November 1938. Überall in Deutschland brannten die Synagogen – mit radikaler Gewalt gingen die Nazis in der sogenannten Reichskristallnacht am Abend zuvor gegen jüdische Einrichtungen und Geschäfte vor.

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