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Überlebenshilfe: Das Projekt „Defibrillatoren für Oerlinghausen" unterstützen Kamil Gorny (v. l.), Walter Knörrich, Georg Hemkendreis und Henner Wachsmuth-Melm. - © Horst Biere
Überlebenshilfe: Das Projekt „Defibrillatoren für Oerlinghausen" unterstützen Kamil Gorny (v. l.), Walter Knörrich, Georg Hemkendreis und Henner Wachsmuth-Melm. | © Horst Biere

Oerlinghausen Oerlinghausen noch sicherer machen

Aktionsstart: Defibrillatoren sollen an zentralen Punkten angebracht werden, um Hilfe bei Herzstillstand zu leisten

Horst Biere
10.05.2019 | Stand 09.05.2019, 18:58 Uhr

Oerlinghausen. Die Bergstadt soll noch sicherer werden – das ist das Ziel einer Kampagne, die der Oerlinghauser Marketingverein in Verbindung mit der Stadtverwaltung gestartet hat. „Wir wollen im ganzen Stadtgebiet für Erste Hilfe bei Herzstillstand sorgen“, sagt Georg Hemkendreis, Vorsitzender des Marketingvereins. Zu diesem Zweck sei eine Initiative für die Anschaffung von Defibrillatoren ins Leben gerufen worden. Defibrillatoren sind handtaschengroße Hilfsgeräte, die das Herz eines Menschen im Notfall durch kleine Stromimpulse wieder zum Schlagen bringen können. Bürgermeister Dirk Becker begrüßt die Aktion des Marketingvereins: „Wir haben in Oerlinghausen in einem ersten Schritt drei Defibrillatoren bestellt, deren Kosten dankenswerterweise von Sponsoren übernommen werden. Über weitere Unterstützung freuen wir uns natürlich.“ Verständliche, präzise Anweisungen Wichtig ist dem Bürgermeister, dass die Rettungsgeräte an zentralen Punkten mit möglichst viel Publikumsverkehr zu finden sind. Deshalb wird ein Defibrillator im Gebäude der Stadtverwaltung angebracht sein. Ein zweiter soll in die Melmsche Hirschapotheke kommen, denn sein Inhaber Henner Wachsmuth-Melm hat bereits eines der 2.000-Euro-Geräte gesponsert. Als richtigen Ort für den dritten Defibrillator hat der Marketingverein die neue Sporthalle in Helpup ausgesucht, die am Samstag eröffnet wird. Hier hat das Team aus dem Helpuper Allianz-Büro, Walter Knörrich und sein Nachfolger Kamil Gorny, die Kosten übernommen. Georg Hemkendreis wies bei der Vorstellung eines Defibrillators auf die einfache Bedienung des Hilfegeräts hin. Selbst im Notfall, wenn auch die Helfer unter Stress stehen, könne die hilfsbedürftige Person sofort versorgt werden. Denn sobald der Apparat geöffnet wird, ertönt eine kräftige Stimme, die auch einem Laien verständliche, präzise Anweisungen gibt und Schritt für Schritt die Bedienung erläutert. Im Eingangsbereich der Stadtwerke an der Zeppelinstraße ist übrigens bereits ein Defibrillator zu finden.

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