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Informieren: Antje Bauer-Bernardi, Peter Jong, Kathrin Zimmermann sowie Karin Spoden (v. l.) zeigen im Saal des Bürgerhauses, wie die App bedient wird und welcher Nutzen daraus gezogen werden kann. Mittlerweile gibt es auch OerliPlus-Tüten. - © Karin Prignitz
Informieren: Antje Bauer-Bernardi, Peter Jong, Kathrin Zimmermann sowie Karin Spoden (v. l.) zeigen im Saal des Bürgerhauses, wie die App bedient wird und welcher Nutzen daraus gezogen werden kann. Mittlerweile gibt es auch OerliPlus-Tüten. | © Karin Prignitz

Oerlinghausen App für die Oerlinghauser und ihre Gäste

Infoveranstaltung: OerliPlus-App ist nach Startschwierigkeiten mittlerweile zu 95 Prozent aktuell. Noch nicht allen Bürgerinnen und Bürger ist das komplette Angebot bekannt

Karin Prignitz
11.02.2019 | Stand 11.02.2019, 17:35 Uhr

Oerlinghausen. Vor gut einem halben Jahr ist die City-App „OerliPlus“ an den Start gegangen. Mit ihrer Hilfe haben Bürger und Gäste der Stadt alle Informationen rund um Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten quasi stets in der Tasche dabei und können sich virtuell durch Oerlinghausen bewegen. Noch aber wenden nur wenige Menschen die App an. „Etwa 150 Bürger nutzen die App regelmäßig, das ist sehr übersichtlich“, berichtet Karin Spoden und glaubt zu wissen, woran das liegt. „Der Mehrwert wird wohl einfach noch nicht gesehen.“ Karin Spoden ist als Mitarbeiterin der Stadt im Fachbereich „Bürgerservice, Interne Dienste“ unter anderem für die Pflege der Homepage zuständig. Zunächst sei angedacht gewesen, eine Schnittstelle zwischen städtischer Homepage und der City-App zu schaffen, etwa für aktuelle Meldungen und Veranstaltungstermine. Das habe aber nicht funktioniert. Resonanz ist gering Die Fachfirmen seien nicht auf einen Nenner bekommen. Deshalb gibt Karin Spoden die Informationen momentan zeitnah manuell ein. Welche Inhalte und Möglichkeiten die App bietet, wie Einträge angelegt und geändert werden können, darüber haben sich Bürger jetzt bei einer Veranstaltung der OerliPlus-Arbeitsgemeinschaft im Saal des Bürgerhauses informieren können. Die Resonanz war gering. Lediglich acht Interessenten nahmen teil. „Die Fragen, die kamen, waren umso intensiver“, berichtet Projektleiter Peter Jong. Er nimmt an, dass das verhaltene Interesse noch in den Startschwierigkeiten begründet liegt. „Viele haben die App von Anfang an totgesagt und ihr keine Chance gegeben.“ Zu 95 Prozent aktuell Sicherlich sei die Datenqualität anfangs noch nicht gut gewesen. Öffnungszeiten von Gaststätten und Geschäften seien beispielsweise nicht hinterlegt gewesen. Das hat sich mittlerweile geändert. „Die App ist zu 95 Prozent aktuell“, betont Peter Jong und fügt hinzu: „Die Nutzer bekommen alles auf einen Blick, brauchen nicht erst einzeln auf vielen Seiten zu suchen.“ Karin Spoden hat erfahren, dass das Interesse vor allem in den Bereichen Einkauf, Essen und Trinken, OerliPlus-News, Rathaus aktuell und im Hinblick auf Veranstaltungen da ist. Großes Plus der App seien zudem Push-Mitteilungen, mit denen etwa schnell noch einmal auf anstehende Ereignisse hingewiesen werden könne. Die Stadtwerke seien involviert. Hier können sich Nutzer unter anderem über das Bergstadt-Ticket, interessante Jobangebote oder darüber informieren, bis zu welchem Zeitpunkt die Zählerablesung möglich ist. Infos zu gesperrten Straßen „Derzeit sind wir mit der Freiwilligen Feuerwehr im Gespräch“, berichtet Karin Spoden. Auch hier soll es die Möglichkeit von Push-Nachrichten geben, damit etwa zeitnah über gesperrte Straßen nach Unfällen oder über Brände informiert werden kann. Nur Gewerbetreibende sind von Push-Nachrichten ausgeschlossen. Die App kann kostenlos heruntergeladen werden. Zwischen 500 und 1.000 Menschen haben das bereits getan. Dass sich die Zahl der davon 150 regelmäßigen Anwender noch deutlich erhöht, das hofft auch Ansprechpartnerin Kathrin Zimmermann. Gemeinsam mit Antje Bauer-Bernardi hat sie Motiv-Plakate an Oerlinghauser Geschäfte verteilt. „Die Resonanz war gut, vor allem die Helpuper waren sehr aufgeschlossen.“ Nach Lipperreihe und in die Südstadt sollen die Plakate noch in diesem Monat gebracht werden. Vereine können sich präsentieren Die OerliPlus-Arbeitsgemeinschaft weist noch einmal darauf hin, dass Vereine, Schulen oder Geschäfte ihre Seiten mit Inhalten wie Texten und Bildern füllen und auf aktuelle Events und Angebote hinweisen können. Noch, sagt Karin Spoden, seien nicht alle Sportvereine dabei, die Kirchen noch gar nicht. Mit Push-Nachrichten könnten aber auch sie aktuell auf Veranstaltungen hinweisen, hebt auch Peter Jong den Mehrwert hervor. Intensiv ist mit den Besuchern der Informationsveranstaltung die Installation und Nutzung der City-App besprochen worden. Eine ähnliche Veranstaltung soll wiederholt werden. Womöglich mit einem Stand auf dem Wochenmarkt. Denn eines ist klar geworden. „Die persönliche Ansprache ist wichtig.“ Die City-App sei auch für auswärtige Besucher der Stadt nicht zu toppen, glaubt Peter Jong. „So viele Informationen auf einen Blick bekommt man sonst nirgendwo.“ Das sei ihm schon oft bestätigt worden.

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