Unter Atemschutz: Mit Löschschaum bekämpfen die Feuerwehrleute die zahlreichen Brandnester. - © Feuerwehr Oerlinghausen
Unter Atemschutz: Mit Löschschaum bekämpfen die Feuerwehrleute die zahlreichen Brandnester. | © Feuerwehr Oerlinghausen

Oerlinghausen Lagerplatz ehemaliger Gießerei in Flammen

Feuerwehreinsatz: 60 Feuerwehrleute mit 13 Fahrzeugen bekämpfen den Großbrand.

Gunter Held

Oerlinghausen. Großbrand an der Stadtgrenze- In der Nacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Oerlinghausen um 3:31 Uhr mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ in die Osterheider Straße am Stadtgrenzgebiet zu Lage-Kachtenhausen alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte des Löschzuges Helpup fanden eine unübersichtliche Lage vor, da die Zuwegung sehr eng war und durch eine Feuerwand nicht ersichtlich war was genau brannte. Der gemeldete Gebäudebrand entpuppte sich als Brand eines Lagerplatzes einer ehemaligen Gießerei, dem ein Radlader, ein Gabelstapler, diverses Lagermaterial, Gitterboxen mit Holz und Buschwerk zum Opfer fielen. Eine angrenzende Werkshalle musste von Beginn der Löscharbeiten, vor dem Übergreifen der Flammen, geschützt werden. Neben dem nachalarmierten Löschzug Kachtenhausen der Freiwilligen Feuerwehr Lage war auch der Löschzug Oerlinghausen im Einsatz. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst der Rettungswache Oerlinghausen sorgte für den Eigenschutz der Feuerwehrkräfte. Durch umfangreiche Brandbekämpfung mit vier C-Rohren, konnte nach einer Stunde „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Im Anschluss wurde die Brandstelle mittels zwei Schaumrohren mit Schaum abgedeckt. Während der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 7 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Auf Grund des hohen Materialeinsatzes folgten umfassende Aufräumarbeiten an den Feuerwehrgerätehäusern. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

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