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Mit ungewöhnlichen Mitteln: Peter Schwieger, Angelika Höger und Marcus Beuter (v. l.) machen sich in der Synagoge auf die Suche nach Klangquellen. Dabei nutzen sie Gitarrenverstärker, Mikrofone und unterschiedliche Hilfsmittel. - © Karin Prignitz
Mit ungewöhnlichen Mitteln: Peter Schwieger, Angelika Höger und Marcus Beuter (v. l.) machen sich in der Synagoge auf die Suche nach Klangquellen. Dabei nutzen sie Gitarrenverstärker, Mikrofone und unterschiedliche Hilfsmittel. | © Karin Prignitz

Oerlinghausen Ungewöhnliches Kunstprojekt: Die Synagoge wird zum Hörort

Mit einem ungewöhnlichen Projekt macht das Trio "Geplante Obsoleszenz" am 17. November überhörte Klänge durch Verstärkung hörbar

Karin Prignitz
13.11.2016 | Stand 11.11.2016, 22:55 Uhr

Oerlinghausen. Im Raum der ehemaligen Synagoge an der Tönsbergstraße ist es still. Jedenfalls scheinbar. Denn wer ganz genau hinhört, der wird hier und dort leise Geräusche wahrnehmen. Das Summen der Lampe, das Rauschen der Heizung, ein metallenes Klingen unter den Rosten, das ein wenig nach Vogelkäfig klingt. Der Oerlinghauser Marcus Beuter, die Bielefelderin Angelika Höger und Peter Schwieger aus Halle wollen diese ansonsten kaum wahrgenommenen Klänge hörbar machen. Mit einer ungewöhnlichen Performance.

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