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Eine JU 52: 30 Maschinen dieses Typs starteten im Dezember 1944 in Oerlinghausen. - © Tyler Larkin
Eine JU 52: 30 Maschinen dieses Typs starteten im Dezember 1944 in Oerlinghausen. | © Tyler Larkin

Oerlinghausen Vor über 70 Jahren: Hitlers letztes Aufgebot

STADTGESCHICHTE: Oerlinghauser Segelflugplatz als Startpunkt einer Offensive

Horst Biere Horst Biere
15.08.2015 | Stand 15.08.2015, 09:29 Uhr
Der Oerlinghauser Segelflugplatz 1945: Die Flugzeughallen standen noch am früheren Flugfeld am Ende der Straße "An der Bleiche" (gegenüber vom heutigen Holz-Heizkraftwerk). Der neue, heutige Platz - etwa 1,5 Kilometer weiter südöstlich - wurde seinerzeit aber auch schon für Windenstarts der Segelflieger genutzt. Und für den Start zur Ardennenoffensive. - © Horst Biere
Der Oerlinghauser Segelflugplatz 1945: Die Flugzeughallen standen noch am früheren Flugfeld am Ende der Straße "An der Bleiche" (gegenüber vom heutigen Holz-Heizkraftwerk). Der neue, heutige Platz - etwa 1,5 Kilometer weiter südöstlich - wurde seinerzeit aber auch schon für Windenstarts der Segelflieger genutzt. Und für den Start zur Ardennenoffensive. | © Horst Biere

Oerlinghausen. Nur wenige Lichter waren auf dem Oerlinghauser Segelflugplatz zu sehen - in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1944 kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch starker Motorenlärm von vielen Flugzeugen ließ die sandige Startbahn fast erbeben. Eine JU 52 nach der anderen, die letzten noch unzerstörten Transportflugzeuge der Luftwaffe, erhob sich schwerfällig in die Dunkelheit und nahm Kurs Südwest.

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