Bleibt: Die Trasse der alten B 66 soll während der Bauarbeiten für die neue Straße für den Verkehr erhalten bleiben, ebenso die Zufahrt zum Gewerbegebiet Asemissen und in die Hauptstraße. - © Thomas Dohna
Bleibt: Die Trasse der alten B 66 soll während der Bauarbeiten für die neue Straße für den Verkehr erhalten bleiben, ebenso die Zufahrt zum Gewerbegebiet Asemissen und in die Hauptstraße. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Baubeginn der B 66 verzögert sich

Scherenkrug-Kreuzung: Der Verkehr soll auf der alten Trasse vorerst weiterfließen. Damit bleibt das Gewerbegebiet ohne Umwege erreichbar

Thomas Dohna
23.04.2019 | Stand 23.04.2019, 16:57 Uhr

Leopoldshöhe. Die vielen Einwände gegen die Pläne des Landesbetriebes Straßen.NRW für den Neubau der B 66 scheinen gefruchtet zu haben: Die Planer haben ihre Überlegungen überarbeitet. Nun soll der Verkehr so lange wie möglich ungestört auf der alten B 66 fahren. Zunächst hatte der Landesbetrieb geplant, Fahrbahnen auf der alten Trasse der B 66 zu verengen und das Gewerbegebiet über Wochen von der Zufahrt über die B 66 abzuschneiden. Davon wären täglich rund 3.500 Pkw und 400 Lkw betroffen gewesen. Sie sollten über die noch zu bauende Allee-, Hansa- und Bahnhofstraße fahren. Diese mündet in Höhe des Bahnüberganges auf die Hauptstraße, wo sich zu Stoßzeiten der Verkehr bis ins Asemisser Zentrum zurück staut. Der Bruchweg sollte als Zufahrt für den Pkw-Verkehr ausgebaut werden. Nun berichtete Bürgermeister Gerhard Schemmel, dass der Landesbetrieb Straßen NRW umgeplant hat. Tobias Fischer, Leiter der Abteilung Straßenbau des Landesbetriebes in Bielefeld, bestätigte das. „Der Verkehr soll auf der alten Trasse möglichst lange wie bisher fließen“, sagte er. Im Bereich Tunnelstraße werde es eine Umfahrung geben. Später werde der Verkehr auf die neue Trasse geführt. Erst wenn die neuen Straßen endgültig an das bestehende Netz angeschlossen werden müssen, werde es ein- bis zweiwöchige Sperrungen geben. „Wir werden die Zufahrt zum Gewerbegebiet und die Hauptstraße an der Scherenkrug-Kreuzung nicht gleichzeitig sperren“, versprach er. Baustart jetzt im Herbst Durch die neuen Pläne würden die Bauarbeiten erst im Herbst beginnen können. Es werde wegen der neuen Verkehrsführung eine etwas längere Bauzeit geben. Fischer rechnet mit drei Jahren. Zurzeit laufen noch letzte Abstimmungsgespräche. Am Dienstag, 5. Juni, sollen die neuen Pläne im Ausschuss für Straßen, Plätze und Verkehr vorgestellt werden. Mit dabei sein werden Vertreter der Nachbarstadt Oerlinghausen, so Bürgermeister Schemmel. Die Sitzung werde voraussichtlich in Asemissen stattfinden.

realisiert durch evolver group