Sportpartner: „Lohmann" wird von Kindern der Grundschule Asemissen begeistert begrüßt. Damit ist die Partnerschaft der Grundschule Asemissen mit Arminia Bielefeld besiegelt. - © Thomas Dohna
Sportpartner: „Lohmann" wird von Kindern der Grundschule Asemissen begeistert begrüßt. Damit ist die Partnerschaft der Grundschule Asemissen mit Arminia Bielefeld besiegelt. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Lohmann in der Grundschule

Kooperation: Die Grundschule Asemissen arbeitet jetzt mit den Fußballern der DSC Arminia Bielefeld zusammen. Die wollen die Kinder auch im Unterricht besuchen

Thomas Dohna
14.03.2019 | Stand 13.03.2019, 17:15 Uhr

Leopoldshöhe. Die Gemeinde Leopoldshöhe ist schon vor geraumer Zeit eine Kooperation mit Arminia Bielefeld eingegangen. Jetzt ist auch die Grundschule in Asemissen offizieller Partner des Fußballvereins. Das dazugehörige Schild überreichte ein ganz besonderer Vertreter des Vereins. In der großen Pause versammelten sich die 250 Grundschüler mit der Lehrerschaft in der Aula. Schulleiterin Diana Fleer kündigte an: „Euch erwartet jetzt eine große Überraschung.“ Als dann die Stadion-Hymne „Heut‘ ist der Tag endlich wieder soweit“ erklang, war klar: Es konnte nur Arminia Bielefeld gemeint sein. Die meisten Kinder sangen den Text mit, einige hielten ihren Fan-Schal in die Höhe. Dann betrat das Maskottchen des Vereins den Raum. Mit Jubelschreien wurde „Lohmann“ in seinem blau-weißen Dress empfangen. „Ab sofort ist eure Schule unser offizieller Partner. Es ist eine der ersten Schulen außerhalb von Bielefeld“, teilte Jacob Amico vom Clubmarketing den Kindern mit. „Das bedeutet, dass wir viele Sachen zusammen machen.“ Darüber freute sich der Schulpflegschaftsvorsitzende Andreas Brinkmann. Da er der Leopoldshöher „Arminia-Botschafter“ ist, hatte er den Kontakt hergestellt. „An dieser Schule wird viel Sport getrieben, zum Beispiel ist die Fußball-Schulmannschaft auf Kreisebene sehr erfolgreich“, sagte Brinkmann. „Da lag es doch nahe, mit einem Profiverein eine Partnerschaft einzugehen.“ Die Kinder stürmten auf Lohmann zu. Alle wollten ihn berühren, umarmen oder seine Hand schütteln. Die Lehrerinnen Kathrin Barnowski und Simone Krökel nutzten die Gelegenheit für ein Foto mit dem Maskottchen. Als Lohmann die Aula verließ, kam Hausmeister Thomas Karnagel auf ihn zu, um ihn in den Arm zu nehmen. »Das war ja ein äußerst herzlicher Empfang« „Das war ja ein äußerst herzlicher Empfang“, meinte der Lohmann-Darsteller (dessen Name grundsätzlich nicht verraten wird). Das Gewusel habe ihm überhaupt nichts ausgemacht, „denn das bin ich ja gewohnt“. Arminia-Mitarbeiter Jacob Amico betonte, dass der Verein ganz bewusst die Verbundenheit mit der Region deutlich machen möchte. So werde sich der Verein auf jeden Fall auch am Schulfest im Mai beteiligen. Außerdem gebe es noch viele weitere Möglichkeiten. Als Beispiele nannte er Stadionbesuche, professionelle Trainingsstunden, Treffen mit Spielern und vergünstigte Eintrittskarten bei Heimspielen. „Aber es muss nicht immer Fußball sein“, sagte Amico. „Wir können im Unterricht auch über die Wichtigkeit von sozialem Engagement reden und was es bedeutet, Profi zu sein.“ Schulleiterin Diana Fleer war von den Aussichten ganz begeistert. „Ich finde es ganz toll, dass Arminia so etwas anbietet“, sagte sie.

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