Maschendrahtzaun: Immer wieder wird der Zaun um den Kunstrasenplatz des TuS Asemissen an der Grester Straße außerhalb der Trainingszeiten überstiegen. Dabei wird der Zaun beschädigt. Der Verein beantragte die Erneuerung des knapp zehn Jahre alten Zaunes ebenso wie die Aufbesserung der Flutlichtanlage im Hintergrund. Beides lehnte der Sportausschuss für das Haushaltsjahr 2019 ab. - © Thomas Dohna
Maschendrahtzaun: Immer wieder wird der Zaun um den Kunstrasenplatz des TuS Asemissen an der Grester Straße außerhalb der Trainingszeiten überstiegen. Dabei wird der Zaun beschädigt. Der Verein beantragte die Erneuerung des knapp zehn Jahre alten Zaunes ebenso wie die Aufbesserung der Flutlichtanlage im Hintergrund. Beides lehnte der Sportausschuss für das Haushaltsjahr 2019 ab. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Lokalpolitik lehnt neues Flutlicht ab

Schulausschuss: Der TuS Asemissen bekommt keine neue Beleuchtung für seinen Platz an der Grester Straße. Allerdings soll der Maschendrahtzaun dort erneuert werden

Thomas Dohna
22.02.2019 | Stand 21.02.2019, 18:11 Uhr

Leopoldshöhe. Sechs Anträge auf Zuschüsse hatte der TuS Asemissen gestellt. Der Sportausschuss der Gemeinde Leopoldshöhe lehnte die Bezuschussung der meisten Vorhaben ab. Der Sportverein will einen neuen Maschendrahtzaun und neues Flutlicht am Kunstrasenplatz, für den Rasenplatz einen Zaun, Flutlicht, Bewässerung und einen befestigten Parkplatz am Sporthaus. Bürgermeister Gerhard Schemmel sagte, dass immer wieder Menschen über den Zaun am Kunstrasenplatz klettern, um außerhalb der Trainingszeiten auf den Platz zu kommen. Das ist verboten, zudem wird dabei der Zaun beschädigt. Außerdem hatten am Zaun aufgehängte Werbebanner bei einem Sturm wie Windfänger gewirkt und Teile des Zauns niedergedrückt, was den Vorsitzenden der Grünen im Ausschuss, Jürgen Hachmeister, die Frage nach dem Verursacherprinzip stellen ließ. Um das zukünftig zu verhindern, seien die Werbebanner abgebaut und der Zaun durch zusätzliche Pfosten verstärkt worden, sagte Schemmel. Haushaltsmittel sind bisher dafür nicht eingeplant. Die Flutlichtanlage sei als Trainingsbeleuchtung geplant und gebaut worden. Für die Anlage sei ein Immissionsschutzgutachten erstellt worden. Es ist auch Bestandteil der Baugenehmigung für den Platz. Die Nachbarn sollen so vor zu viel künstlichem Licht durch die Flutlichtanlage geschützt werden. 100.000 Euro für den Sportplatz am Schulzentrum „Wir müssten ein neues Gutachten beauftragen, wenn wir die Anlage bauen wollten.“ Dafür fallen Kosten an, genauso wie für die Aufstockung der Flutlichtmasten. Ähnlich sähe es wohl für eine Flutlichtanlage für den Rasenplatz aus. Im Haushaltsentwurf hatte die Verwaltung 72.000 Euro für das Flutlicht und 30.000 Euro für die Einzäunung des Rasenplatzes eingestellt. In einem Antrag forderte die SPD-Fraktion, diese rund 100.000 Euro stattdessen für die Reparatur und Sanierung des Sportplatzes am Schulzentrum im Ortsteil Leopoldshöhe auszugeben. Auch der TuS-Antrag auf eine Befestigung des Schotterparkplatzes fand kein Echo. Es gebe schließlich befestigte Parkplätze am Heinrich-Lübke-Weg an der Südseite des Geländes, meinte Jürgen Hachmeister. Dem folgten die Ausschussmitglieder wie auch dem Antrag der SPD-Fraktion.

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